Corona-Virus Hotlines:

  • der SLK-Kliniken und der Gesundheitsämter der Stadt Heilbronn und des Landkreises Heilbronn: Tel. 07131/4933333
    für Patienten und Hausärzte; täglich (auch am Wochenende) zwischen 8 und 22 Uhr
  • des Landesgesundheitsamtes: Tel. 0711/904-39555
    für Bürgerinnen und Bürger; werktags zwischen 9 und 16 Uhr

Informationen zu wirtschaftlichen Hilfen finden Sie hier: https://www.badrappenau.de/stadtleben/aktuelles/corona-virus-wirtschaftliche-hilfen-fuer-unternehmen-selbstaendige-familien-und-privatpersonen

Informationen zu Beratungsangeboten finden Sie hier: https://www.badrappenau.de/stadtleben/aktuelles/corona-virus-beratungsangebote


Das Landratsamt informiert: aktuelle Zahlen (Stand: 30.03.2020)

Die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten im Landkreis Heilbronn ist von Freitag auf Sonntag von 328 auf 342 gestiegen. 44 Personen davon sind inzwischen wieder gesund gemeldet worden, fünf sind verstorben, darunter auch eine über 80 Jahre alte Frau - sie war Bewohnerin im betroffenen Altenpflegeheim in Bad Rappenau und befand sich in stationärer Behandlung.
In Bad Rappenau sind Stand 27.3.2020 laut Mitteilung des Gesundheitsamts noch 14 Positiv-Fälle in Dauerquarantäne, zum Teil auch in Krankenhäusern, 2 Sterbefälle waren in Bad Rappenau leider zu verzeichnen sowie eine Person, deren häusliche Quarantäne am 27.3.2020 endete.


Das Landratsamt informiert: Außerbetriebsetzung von Fahrzeugen auch ohne Termin möglich (Stand 30.03.2020)

Aufgrund der aktuellen Schließung öffentlicher Behörden im Zuge der Coronakrise sind Besuche bei den Zulassungsstellen der Stadt Heilbronn und des Landkreises Heilbronn momentan nur nach Terminvereinbarung möglich. Eine Ausnahme bilden ab Dienstag, 31. März 2020, Außerbetriebsetzungen von Fahrzeugen. Diese können nun auch ohne Termin vorgenommen werden. Voraussetzung dafür ist, dass alle benötigten Unterlagen vollständig und im Original mitgebracht werden. Dies sind der gültige Personalausweis oder Reisepass, die Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein), die unveränderten, noch gesiegelten Kennzeichenschilder und bei Verschrottung des Fahrzeuges zusätzlich der Verwertungsnachweis. Die Außerbetriebsetzung eines Fahrzeuges kostet 7,50 Euro. Der Betrag sollte nach Möglichkeit kontaktlos per EC-Karte beglichen werden.
Die Zulassungsstellen weisen ausdrücklich darauf hin, dass es sich bei der Außerbetriebsetzung ohne Termin um ein zusätzliches Angebot handelt. Ein Anspruch auf Bedienung besteht nicht. Während der Öffnungszeiten ist nur eine bestimmte Anzahl an Außerbetriebsetzungen möglich. Bei Überlastung kann der Service eingestellt werden. Außerdem sind Zutrittsbeschränkungen möglich, um große Menschenansammlungen zu vermeiden.
Alle anderen Zulassungsvorgänge können weiterhin nur nach Terminvereinbarung bearbeitet werden. Informationen dazu sind unter www.landkreis-heilbronn.de abrufbar.


Anpassung der Corona-Verordnung der Landesregierung (Stand: 29.03.2020)

Die Landesregierung hat ihre Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus erneut angepasst.

Die neuen Regelungen gelten seit heute, Sonntag, den 29.03.2020. Die Landesregierung bittet eindringlich alle Bürgerinnen und Bürger des Landes, sich an die Verordnung zu halten und darüber hinaus von sich aus alle nicht unbedingt notwendigen Sozialkontakte einzustellen.

Die wesentlichen Änderungen im Überblick:

  • Die Notbetreuung für Kinder ist auch während der Ferienzeit gewährleistet. Voraussetzung bleibt, dass beide Erziehungsberechtigte oder die oder der Alleinerziehende in Bereichen der kritischen Infrastruktur tätig und nicht abkömmlich sind. Alleinerziehenden gleichgestellt sind Erziehungsberechtigte dann, wenn die oder der weitere Erziehungsberechtigte aus schwerwiegenden Gründen an der Betreuung gehindert ist. Die Entscheidung über die Zulassung einer solchen Ausnahme trifft unter Anlegung strenger Maßstäbe die Gemeinde, in der die Einrichtung ihren Sitz hat.
  • Die Schließung von Bildungseinrichtungen gilt nicht für Schulen der Altenpflege, Altenpflegehilfe, Krankenpflege, Krankenpflegehilfe, Kinderkrankenpflege, Entbindungspflege (Hebammen), Notfallsanitäter sowie Schulen zur Ausbildung von Medizinisch-technischen Assistenten und Pharmazeutisch-technischen Assistenten, soweit dort Schüler und Schülerinnen geprüft und unterrichtet werden, deren Abschluss oder deren Kenntnisprüfung im Rahmen des Anerkennungsverfahrens ausländischer Berufsabschlüsse bis spätestens 30. Mai 2020 erfolgen soll sowie für die Weiterbildung für Intensivkrankenpfleger.
  • Die ambulanten Einrichtungen und Dienste der Wohnungslosenhilfe, die Leistungen nach §§ 67 ff. des Zwölften Buchs Sozialgesetzbuch erbringen, sowie gemeindepsychiatrische und sozialpsychiatrische Einrichtungen und Dienste, die einem Versorgungsvertrag unterliegen, und ambulante Einrichtungen und Dienste der Drogen- und Suchtberatungsstellen, gehören jetzt auch zur kritischen Infrastruktur.
  • Zur kritischen Infrastruktur gehören nun ferner auch der Katastrophenschutz sowie die Einheiten und Stellen der Bundeswehr, die mittelbar oder unmittelbar wegen der durch das Corona-Virus verursachten Epidemie im Einsatz sind.
  • Einrichtungen des Polizeivollzugsdienstes, die zu Übungs- und Ausbildungszwecken sowie zur Aufrechterhaltung des Dienstbetriebs erforderlich sind, sind nicht von Schließungen betroffen.
  • Poststellen und Paketdienste dürfen ihren Betrieb aufrechterhalten. Wenn sie sich allerdings in Einrichtungen befinden, die geschlossen sind und dort beim Umsatz nur eine untergeordnete Rolle spielen, dürfen sie nicht öffnen. Sie dürfen generell nicht in Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen, Frisöre, Tattoo-/Piercing-Studios, Massagestudios, Kosmetikstudios, Nagelstudios, Studios für kosmetische Fußpflege sowie Sonnenstudios betrieben werden.
  • Wenn eine Einrichtung nicht von den Schließungen betroffen ist, haben die Betriebe und Einrichtungen mit Kundenverkehr in geschlossenen Räumen darauf hinzuwirken, dass im Rahmen der örtlichen Gegebenheiten der Zutritt gesteuert und Warteschlangen vermieden werden. Die Einrichtungen haben darauf hinzuwirken, dass ein Abstand von möglichst 2 Metern, mindestens 1,5 Metern zwischen Personen eingehalten wird, sofern keine geeigneten Trennvorrichtungen vorhanden sind. Davon ausgenommen sind Tätigkeiten, bei denen engere körperliche Nähe nicht zu vermeiden ist. Insbesondere solche im Zusammenhang mit der Erbringung von Heil- und Hilfsmitteln und Pflegehilfsmitteln, der Erbringung ärztlicher, zahnärztlicher, psychotherapeutischer, pflegerischer und sonstiger Tätigkeiten der Gesundheitsversorgung und Pflege.
  • Über den Zugang für Besucher zu Fachkrankenhäusern für Psychiatrie mit Ausnahme der Fachkrankenhäuser für Gerontopsychiatrie, entscheidet die Leitung der jeweiligen Einrichtung. Über den Zugang für Besucher zu psychosomatischen Fachkrankenhäusern sowie kinder- und jugendpsychiatrischen Fachkrankenhäusern, jeweils einschließlich der zugehörigen Tageskliniken, entscheidet ebenfalls die Leitung der jeweiligen Einrichtung.
  • Im neuen § 9 wird der Umgang mit Verstößen gegen die Verordnung der Landesregierung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus geregelt.

    Wie bisher gilt:

  • In der Öffentlichkeit ist, wo immer möglich, zu anderen Personen ein Mindestabstand von mindestens 1,5 m einzuhalten. Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine oder mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person erlaubt, also maximal zu zweit. Natürlich können Familien oder Menschen, die zusammenleben, weiter gemeinsam auf die Straße. Die Behörden werden dies streng kontrollieren, durchsetzen und sanktionieren.
  • Alle Restaurants und Gaststätten im Land sind geschlossen. Essen zum Mitnehmen und auf Bestellung bleibt weiterhin möglich. Betriebskantinen dürfen unter bestimmten Voraussetzungen öffnen.
  • Fahrten und Reisen aus einem internationalen Corona-Risikogebiet nach und durch Baden-Württemberg sind untersagt. Ausgenommen sind Fahrten zum Arbeitsplatz, zum Wohnort, zum Transport von wichtigen Gütern und besondere Härtefälle, etwa bei einem Todesfall in der Familie.
  • Frisöre, Tattoo-/Piercing-Studios, Massagestudios, Kosmetikstudios, Nagelstudios, Studios für kosmetische Fußpflege sowie Sonnenstudios sind geschlossen. Medizinisch notwendige Behandlungen bleiben weiter möglich.

Download:


Landkreis ändert Allgemeinverfügung über die häuliche Absonderung (Ergänzung 27.03.2020)

Folgendes hat sich in der Allgemeinverfügung geändert:

  • Bei vermutlich infizierten Personen (Verdachtsfälle) endet die häusliche Absonderung nach dem Eingang des negativen Befunds (Ziffer I, Nr. 1 b).
  • Bei Verdachtsfällen hat die Übermittlung der Kontaktpersonenliste erst nach Eingang des positiven Befunds zu erfolgen (Ziffer I, Nr. 1 l).
  • Kontaktpersonen von Verdachtsfällen müssen sich erst nach Eingang des positiven Befundes häuslich absondern (Ziffer II, Nr. 1 a).

Die Allgemeinverfügung tritt am Freitag, 27.03.2020, in Kraft.

Die Allgemeinverfügung des Landratsamts Heilbronn vom 13. März 2020 über das Verbot und die Einschränkung von Veranstaltungen zur Eindämmung der Atemwegserkrankung SARS-CoV-2 (neuartiges Corona-Virus 2019) sowie die Allgemeinverfügung des Landratsamts Heilbronn vom 13. März 2020 zum Schutz vor der Verbreitung der Erkrankung COVID-19 und zur Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit von Einrichtungen werden mit der heute erlassenen Allgemeinverfügung aufgehobent widerrufen. Die Inhalte sind inzwischen durch Rechtsverordnungen des Landes geregelt.
 

Informationen zum Kontaktverbot in verschiedenen Sprachen

Die Informationen zum Kontaktverbot aufgrund des Corona-Virus und zu allgemeinen Regelungen hierzu wurden in verschiedenen Sprachen veröffentlicht. Bitte geben Sie diese im Rahmen Ihrer Möglichkeiten an jene Menschen weiter, die von deutschsprachigen Veröffentlichungen nicht erreicht werden. 
Vielen Dank für Ihre wertvolle Unterstützung!

Download der Flyer:


 
Kanalisation und Abwasserreinigung nicht überfordern - Feuchttücher, Desinfektionstücher und Zeitungspapier gehören nicht in die Toilette
 
Im Interesse einer gesicherten Abwasserentsorgung appelliert das Umweltministerium an alle Haushalte, Feuchttücher, Küchenkrepp oder Zeitungspapier nicht über die Toiletten zu entsorgen. Auch Windeln und andere Hygieneartikel sowie Desinfektionstücher gehören nicht in die Toilette, sondern in den Restmüll. Diese Stoffe sind reißfest und lösen sich nicht im Wasser auf. Nur Toilettenpapier, auch feuchtes, darf über die Toilette entsorgt werden.

„Wenn wegen des scheinbaren Mangels an Klopapier andere Stoffe für die Hygiene genutzt werden und in der Toilette landen, verstopfen die Kanalisation und die Abwasserpumpen der Kläranlagen“, sagte Umweltminister Franz Untersteller heute (26.03.) in Stuttgart. „In der derzeitigen Situation, in der überall mit perso-neller Notfallbesetzung gearbeitet werden muss, sind zusätzliche Einsätze zur Störungsbehebung aber nur schwer zu schaffen. Mit dem Risiko, dass durch Rückstau ein riesiges Problem für die Anwohner entsteht.“
Untersteller bat eindringlich darum, auf langfristige Vorratskäufe von Klopapier zu verzichten. Gerade jetzt, in der für alle belastenden Situation, sei es enorm wichtig, durch umsichtiges und verantwortungsvolles Verhalten, zusätzliche „hausgemachte“ Probleme zu vermeiden. „Kommunen und Kreise und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tun alles, um den reibungslosen Betrieb sowohlbei der Abwasserbeseitigung als auch bei der Abfallentsorgung zu gewährleisten. Gleiches gilt für die Beschäftigten privatwirtschaftlicher Unternehmen. Jede und jeder Einzelne kann sie dabei durch eigenes Verhalten unterstützen.“

 
Entsorgung von mit dem Coronavirus kontaminierten Abfällen aus privaten Haushalten und Einrichtungen des Gesundheitsdienstes
 
Da die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus auch zu Auswirkungen auf die Entsorgung von Abfällen führen, gibt das Umweltministerium wichtige Hinweise für eine sichere Abfallentsorgung in Baden-Württemberg.

"Auch über nachlässig entsorgte Abfälle aus Quarantäne-Haushalten, Arztpraxen oder Kliniken ist die Ansteckung mit dem Coronavirus eventuell möglich“, sagte Umweltminister Franz Untersteller. „Um eine sichere Entsorgung zu gewährleisten, sind deshalb Vorsichtsmaßnahmen nötig. Dabei geht es um die Gesundheit insbesondere der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Entsorgungsträger.“
Während sich für „normale“ Haushalte durch die aktuelle Pandemie keine Änderungen bei der Abfallentsorgung ergeben, ist besondere Sorgfalt überall da geboten, wo virenbelastete Abfälle anfallen oder anfallen können. Dabei wird zwischen Haushalten und Arztpraxen sowie Einrichtungen des Gesundheitsdienstes wie zum Beispiel Kliniken unterschieden.
 
1. Private Quarantäne-Haushalte und vergleichbare Anfallstellen wie zum Beispiel viele Arztpraxen
  • Grundsätzlich sind Abfälle in der Restmülltonne zu entsorgen. Darunter fallen nicht nur Hygieneartikel wie Taschentücher, Einwegwäsche oder Wischlappen, sondern auch Altpapier, Verpackungen und häusliche Bio-/Küchenabfälle. Für alle anderen Haushalte in Baden-Württemberg, die nicht unter Quarantäne stehen, gilt weiterhin das Gebot der Mülltrennung.
  • Glasabfälle und Pfandverpackungen sowie Elektro- und Elektronikabfälle, Batterien und Schadstoffe sollen nicht über den Hausmüll entsorgt werden. Es wird empfohlen, diese Abfälle bis zur Aufhebung der Quarantäne im Haushalt aufzubewahren.
  • Die Abfälle sind in stabilen, möglichst reißfesten Müllsäcken zu sammeln, die fest verschlossen (z.B. verknotet) werden müssen.
  • Spitze oder scharfe Gegenstände (z.B. Spritzen und Skalpelle) müssen in stich- und bruchfesten Einwegbehältnissen gesammelt und fest verschlossen werden.
  • Geringe Mengen an flüssigen Abfällen sollten tropfsicher verpackt sein, also zum Beispiel mit saugfähigem Material umwickelt werden. Größere Mengen an flüssigen Abfällen dürfen nicht über die Restmülltonne entsorgt werden.

2. Abfälle aus Einrichtungen des Gesundheitsdienstes mit gehäuftem Anfall virenbelasteter Abfälle (z.B. Kliniken und Schwerpunktpraxen)

  • Kontaminierte Abfälle (auch persönliche Schutzausrüstung) sind als „gefährlicher Abfall“ einzustufen und in den dafür zugelassenen geschlossenen Behältnissen separat zu entsorgen. Dies betrifft insbesondere Abfälle von Patienten oder Personen, bei denen der Virus nachgewiesen ist und die in Isoliereinheiten der Kliniken behandelt werden.
  • Alle anderen Abfälle, die im Rahmen der humanmedizinischen Versorgung dieser Patienten anfallen, sind in reißfesten, feuchtigkeitsbeständigen und dichten Behältnissen zu sammeln. Die Abfälle müssen direkt und ohne Umfüllen in die energetische Verwertung (Verbrennung) kommen.
  • Bei allen anderen Personen, die vorsorglich unter Quarantäne stehen, reichen die in Krankenhäusern bei Krankenhausabfällen üblichen Vorsorgemaßnahmen zur Hygiene für die Abfallentsorgung aus.

 
Übersicht: welche Geschäfte dürfen öffnen, welche müssen geschlossen bleiben (Stand 26.03.2020)

Das Wirtschaftsministerium hat eine Liste veröffentlicht, welche Läden und Betriebe auf Grund der Corona-Verordnung geschlossen bleiben müssen  und welche öffnen dürfen.

Download: Die Liste kann man hier herunterladen (Stand: 26.03.2020, 20 Uhr).

Aktuelle Informationen zum Thema Auswirkungen des Coronavirus findet man auf der Website des Wirtschaftsministeriums Baden-Württemberg: https://wm.baden-wuerttemberg.de/de/wirtschaft/informationen-zu-den-auswirkungen-des-coronavirus/


Entsorgungszentren, Recyclinghöfe und Häckselplätze nur in dringenden Fällen nutzen – Schadstoffsammlungen finden statt

Information des Landratsamtes Heilbronn (Stand. 25.03.2020)
Der Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises tut derzeit alles Mögliche, um seine Entsorgungseinrichtungen in Eberstadt und in Schwaigern-Stetten, die Recyclinghöfe, Häckselplätze und Erddeponien weiterhin geöffnet zu halten. Kunden sollten aber Anlieferungen auf dringende Fälle beschränken, wie zum Beispiel Haushaltsauflösungen.

Zum Schutz vor Ansteckungen sowohl der Kunden wie auch des Personals ist es jedoch erforderlich, dass Kunden die allgemeinen Verhaltensregeln (2-Meter-Abstand) einhalten und auch den Anweisungen des Personals strikt folgen. Da ab sofort nur noch eine begrenzte Zahl von Anlieferern gleichzeitig auf das Gelände darf, sollten sich Kunden auf längere Wartezeiten einstellen. Außerdem sollte die Bezahlung in den Entsorgungszentren und auf der Deponie Heuchelberg ausschließlich mit EC-Cash erfolgen. Ausnahmen sind die kleineren Deponien, auf denen diese Möglichkeit nicht besteht.

Schadstoffsammlungen finden wie geplant statt, allerdings unter besonderen Sicherheitsvorkehrungen.

Durch die derzeitige Lage kann es jederzeit zu kurzfristigen Änderungen kommen. Es ist deshalb empfehlenswert, sich vorab immer auf der Homepage des Landkreises über den aktuellen Stand zu informieren www.landkreis-heilbronn.de/aktuelles-awb. Der Abfallwirtschaftsbetrieb weist ausdrücklich darauf hin, dass seine Einrichtungen nur den Bewohnerinnen und Bewohnern des Landkreises Heilbronn zur Verfügung stehen und die Einhaltung dieser Vorgabe auch kontrolliert wird.


Coronavirus: Aktuelle Situation im Landkreis Heilbronn (Stand: 25.03.2020)

Aktuelle Zahlen
Die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten im Landkreis Heilbronn ist von Montag auf Dienstag von 197 auf 212 gestiegen. 14 Personen sind inzwischen wieder gesund gemeldet worden. Außerdem wurde der vierte Todesfall bekannt. Es handelt sich um eine über 80 Jahre alte Frau. Sie war Bewohnerin im betroffenen Altenpflegeheim in Bad Rappenau und befand sich in stationärer Behandlung.


Coronavirus: Aktueller Stand im Landkreis Heilbronn (23.03.2020)
Pressemitteilung des Landratsamts Heilbronn

Die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten im Landkreis Heilbronn ist am Wochenende von 135 auf 187 gestiegen. Insgesamt sieben Personen sind inzwischen wieder gesund gemeldet worden. Am Freitag wurde außerdem der dritte Todesfall bekannt. Es handelt sich um eine über 90 Jahre alte Frau.
In begründeten Verdachtsfällen werden auch weiterhin Tests durchgeführt. Da die Laborkapazitäten und das Testmaterial knapp werden, ist es wichtig, dass ein Arzt oder eine Ärztin die Einschätzung trifft, ob ein Abstrich tatsächlich notwendig und sinnvoll ist. Testen lassen kann sich deshalb nur, wer eine Überweisung vom Arzt erhalten hat.
 
Personen, die sich auf das Coronavirus haben testen lassen, bleiben in jedem Fall in häuslicher Absonderung bis das Ergebnis vorliegt. Es kommt leider immer wieder vor, dass Menschen sich testen lassen, anschließend aber nicht zuhause erreichbar sind, um das Ergebnis mitzuteilen. Sie tragen so möglicherweise zu einer weiteren Ausbreitung des Virus bei.

In diesem Zusammenhang wird nochmals auf die seit Samstag geltende Allgemeinverfügung zur häuslichen Absonderung verwiesen. Den Infizierten und Kontaktpersonen ist es untersagt, die Wohnung ohne ausdrückliche Zustimmung des Gesundheitsamtes zu verlassen. Dies gilt natürlich nicht, wenn ein Verlassen der Wohnung zum Schutz von Leben oder Gesundheit zwingend erforderlich ist (z. B. Hausbrand, medizinischer Notfall).

Wer sich nicht an die Auflagen der Allgemeinverfügung hält, kann mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft werden.
 

Neue Regelungen gültig ab 23.03.2020

Die Landesregierung hat ihre Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus erneut geändert. Die neuen Regelungen gelten ab Montag, den 23.03.2020.

Die Änderungen dienen der Umsetzung der erweiterten Leitlinien, die am 22.03.2020 zwischen der Bundeskanzlerin und den Regierungschefinnen und -chefs der Länder vereinbart worden sind. Dabei wurde auf weitergehende Ausgangssperren verzichtet, statt dessen erfolgte die Einigung auf ein umfangreiches Kontaktverbot. In Baden-Württemberg ist bereits durch den Erlass zur Änderung der Corona-Verordnung vom 20.03.2020 eine weitestgehende Umsetzung eines solchen Kontaktverbotes umgesetzt.

Hervorzuheben sind folgende Änderungen:

  • Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands gestattet.
  • Zu anderen Personen ist im öffentlichen Raum, wo immer möglich, ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten.
  • Damit wird das bisherige Verbot des Verweilens in ein weitergehendes Verbot des Aufenthalts verändert, die zulässige Personenzahl auf grundsätzlich zwei Personen reduziert (Ausnahmen u.a. Angehörige des eigenen Hausstands, Partnerinnen und Partner) und der zu anderen Personen einzuhaltende Mindestabstand definiert.

Die Änderungsverordnung umfasst zudem folgende technische Änderungen:

  • Präzisierung von Hygienebestimmungen
  • Klarstellende Regelung bei Mischsortimenten
  • Kantinen für Betriebsangehörige oder Angehörige öffentlicher Einrichtungen können betrieben werden
  • Befristung der Schließung von Reisebusunternehmen (nur) bis 19. April (analog zu anderen Einrichtungen)
  • Klarstellung des Bezugs der Reiseverbote auf ausländische Risikogebiete. 

Download: Verordnung der Landesregierung über infektionsschützende Maßnahmen, konsolidierte Fassung einschl. Änderungen (Stand: 22.03.2020)

Link: aktuelle Informationen der Landesregierung zum Coronavirus

200322 Bund Laender Beschluss

 


Weitergehende Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus beschlossen (Stand 21.03.2020)

Die Landesregierung hat weitere Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus beschlossen. Sie gelten ab Samstag, 21.03.2020, 0 Uhr:

  1. Alle Restaurants und Gaststätten im Land schließen. Essen zum Mitnehmen und auf Bestellung bleibt aber weiterhin möglich. Wir appellieren eindringlich an Sie, dass Sie schon heute nicht mehr in Restaurants oder Cafés gehen.

  2. Alle Zusammenkünfte und Ansammlungen auf öffentlichen sind Plätzen verboten. Gruppenbildungen von mehr als 3 Personen darf es nicht mehr geben. Wir werden das streng kontrollieren, durchsetzen und sanktionieren. Aber natürlich können Familien oder Menschen, die zusammenleben, weiter gemeinsam auf die Straße.

  3. Einreisen und Durchreisen von Personen aus internationalen Corona-Risikogebieten nach Baden-Württemberg sind untersagt. Ausgenommen sind Fahrten zum Arbeitsplatz zum Arbeitsplatz, zum Wohnort zum Transport von wichtigen Gütern und besondere Härtefälle, etwa bei einem Todesfall in der Familie.

  4. Frisöre müssen schließen.
     

 Download:

Link:

 


Landkreis erlässt weitere Allgemeinverfügung über die häuliche Absonderung (Ergänzung 23.03.2020)

Aufgrund der hohen Zahl an infizierten Personen muss das bisherige Vorgehen zur Eindämmung des Virus geändert werden. Das Gesundheitsamt ist jetzt auf eine größere Mitwirkung der betroffenen Personen angewiesen. Es hat deshalb deren Pflichten in einer Allgemeinverfügung geregelt. Das Gesundheitsamt wird Infizierte künftig nicht mehr einzeln über ihre Pflichten informieren und auch nicht mehr deren Kontaktpersonen ermitteln. Die infizierten Personen sind nun verpflichtet, selbst eine Liste über ihre Kontaktpersonen zu erstellen und diese an das Gesundheitsamt sowie an das örtliche Bürgermeisteramt zu übermitteln. In Bad Rappenau senden Sie die Liste an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Teil. 07264/922-314

Außerdem müssen die Infizierten ihre Kontaktpersonen selbst benachrichtigen. Die betroffenen Personen sollten die Allgemeinverfügung genau lesen und sich über ihre Pflichten informieren.

Die Allgemeinverfügung tritt am Samstag, 21.03.2020, in Kraft.

Die vom Landkreis am 13.03.2020 erlassenen Allgemeinverfügungen über die Einschränkungen von Veranstaltungen und das Besuchsverbot in Krankenhäusern werden mit der heute erlassenen Allgemeinverfügung aufgehoben. Die Inhalte sind inzwischen durch Rechtsverordnungen des Landes geregelt.

Die aktuelle Version der Allgemeinverfügung kann weiter oben heruntergeladen werden.


Für die öffentlichen Einrichtungen in Bad Rappenau gelten ab sofort die folgenden Einschränkungen (Stand: 20.03.2020):

Rathaus Bad Rappenau
Das Rathaus Bad Rappenau ist bis auf weiteres für den Publikumsverkehr geschlossen. Die Mitarbeiter sind aber von Montag bis Freitag zu den üblichen Dienstzeiten erreichbar.
Bürgerinnen und Bürger, die etwas bei der Stadtverwaltung erledigen möchten, werden gebeten, ihr Anliegen telefonisch oder per E-Mail zu klären und von einem persönlichen Besuch abzusehen. Kontaktdaten der Mitarbeiter finden Sie hier:
https://www.badrappenau.de/buergerservice/rathaus-online/aufgaben-und-zustaendigkeiten oder hier
https://www.badrappenau.de/buergerservice/rathaus-online/ansprechpartner
Wenn eine persönliche Vorsprache unvermeidlich ist, vereinbaren Sie bitte vorab einen Termin mit dem entsprechenden Sachbearbeiter.
Auch alle externen Beratungsangebote (Migrationsberatung, Rentenberatung, Erziehungsberatung usw.) sind von der Schließung betroffen und finden bis auf weiteres nicht statt.

BürgerBüros in den Stadtteilen
Alle BürgerBüros sind bis auf weiteres für den Publikumsverkehr geschlossen. Es gelten die Regelungen wie fürs Rathaus Bad Rappenau.
Kontaktdaten der Mitarbeiter in den BürgerBüros finden Sie hier:
https://www.badrappenau.de/buergerservice/rathaus-online/oeffnungs-sprechzeiten

Besuche bei Alters- und Ehejubilaren
Die Besuche von städtischen Vertretern bei Alters- und Ehejubilaren werden bis auf weiteres ausgesetzt.

Schulen, Kindertagesstätten, Kindertagespflege
Voraussichtlich bis einschließlich 19.04.2020 geschlossen.
Die Verwaltung bittet um Verständnis, dass im Hinblick auf die derzeit anstehenden Herausforderungen die Entscheidung über eine Erstattung von Betreuungsgebühren zurückgestellt werden muss. Die Stadt ist an einer sozialverträglichen Lösung interessiert und wird alle betroffenen Eltern zu gegebener Zeit informieren.

Stadtbücherei Bad Rappenau
Voraussichtlich bis einschließlich 20.04.2020 geschlossen.
Die Leihfrist aller entliehenen Medien wird automatisch bis 2 Wochen nach Ende der Schließzeit verlängert. Die Rückgabe von Medien ist bis zur Wiedereröffnung nicht möglich! Die digitalen Angebote wie Onleihe, Tigerbooks, Brockhaus und Munzinger Archiv können genutzt werden.

VHS Unterland in Bad Rappenau
Voraussichtlich. bis einschließlich 19.04.2020 finden keine Kurse statt.
Die ausgefallenen Termine werden nach Möglichkeit zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

Musikschule Unterer Neckar
Voraussichtlich bis einschließlich 19.04.2020 findet kein Unterricht statt.

RappSoDie Bad Rappenau
Voraussichtlich bis einschließlich 19.04.2020 geschlossen.

Therapiezentrum Bad Rappenau
Voraussichtlich bis einschließlich 19.04.2020 geschlossen.

Jugendhaus Maxi-Mal
Voraussichtlich bis einschließlich 19.04.2020 geschlossen.

Wasserschloss Bad Rappenau
Alle öffentlichen Veranstaltungen und Ausstellungen bis Ende April sind abgesagt.

Museum im Kulturhaus Forum Fränkischer Hof
Voraussichtlich bis einschließlich 19.04.2020 geschlossen.

Ausstellung Salz & Sole im Bohrhausmagazin
Bleibt bis auf weiteres geschlossen.

Städtische Sporthallen
Voraussichtlich bis einschließlich 19.04.2020 geschlossen.
Über die Erstattung von Nutzungsgebühren an die Vereine wegen des Trainingsausfalls wird zu einem späteren Zeitpunkt entschieden. Sobald eine Entscheidung getroffen ist, werden wir hier informieren.

Spiel- und Sportplätze im gesamten Stadtgebiet
Voraussichtlich bis einschließlich 19.04.2020 geschlossen.

Bewegungsbad Obergimpern
Das Bewegungsbad Obergimpern ist seit 17.03.2020 geschlossen.

Kurhaus Bad Rappenau
Alle Veranstaltungen im Kurhaus sind bis Ende April abgesagt. Das Kurhaus ist geschlossen.

Tourist-Informationen im Bahnhof und im RappSoDie
Sind seit 17.03.2020 bis auf weiteres geschlossen.

Wohnmobilstellplatz
Voraussichtlich bis einschließlich 19.04.2020 geschlossen.

Gradierwerk
Voraussichtlich bis einschließlich 19.04.2020 geschlossen.

Discgolf-Anlage im Kurpark
Voraussichtlich bis einschließlich 19.04.2020 geschlossen.


Recyclinghöfe bleiben geöffnet – Besuch trotzdem auf einen späteren Zeitpunkt verschieben (19.03.2020)

Pressemitteilung des Landratsamts Heilbronn
Derzeit kommt es auf den Recyclinghöfen im Landkreis zu einem sehr hohen Besuchsaufkommen. Zahlreiche Anlieferer führen zu Gedränge vor den Wertstoffcontainern und verursachen so erhebliche Wartezeiten. Da größere Menschenansammlungen momentan strikt vermieden werden müssen, wird die Zahl der Anlieferer zeitweise reguliert. Durch diese Maßnahmen werden die Wartezeiten noch zusätzlich erhöht, allerdings sind sie aufgrund des Infektionsschutzes unvermeidbar.

Die Recyclinghöfe im Landkreis Heilbronn bleiben weiterhin geöffnet, die Abfallentsorgung ist sichergestellt. Allerdings ist auch hier ein Mitwirken aller notwendig. Der Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises ruft deshalb dazu auf, die Recyclinghöfe momentan nur in wirklich dringenden Fällen, wie z. B. einer Haushaltsauflösung, aufzusuchen. Jeder, der die Möglichkeit dazu hat, sollte seine haushaltsüblichen Mengen an Recyclingmaterial zwischenlagern und den Recyclinghof zu einem späteren Zeitpunkt besuchen. Nur so können große Menschenansammlungen und damit verbundene Wartezeiten und Einschränkungen vermieden werden.

Im Übrigen wird darauf hingewiesen, dass die Nutzung der Recyclinghöfe im Landkreis nur den Einwohnerinnen und Einwohnern des Landkreises Heilbronn erlaubt ist. Ebenso sind die Entsorgungseinrichtungen der Stadt Heilbronn ausschließlich den städtischen Bürgerinnen und Bürgern vorbehalten.


Zahl der Infizierten steigt rasant an; Anordnungen einhalten – Todesfälle vermeiden (18.03.2020)

Pressemitteilung des Landratsamts Heilbronn

Die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten im Landkreis Heilbronn steigt immer rasanter an. Von Dienstag auf Mittwoch wurden weitere 38 positive Fälle gemeldet. Die Gesamtzahl erhöht sich dadurch auf 113. Mit noch größeren Zuwachsraten ist in den nächsten Tagen zu rechnen.
Aufgrund dieser Zunahme an Fällen ist es künftig nicht mehr möglich, dass das Gesundheitsamt des Landratsamtes Heilbronn in allen Fällen die jeweiligen Kontaktpersonen ermittelt und informiert. Das Landratsamt arbeitet aus diesem Grund derzeit daran, so schnell wie möglich eine Allgemeinverfügung zu erlassen, die Infizierte dazu verpflichtet, selbst eine Liste ihrer Kontaktpersonen zu erstellen und diese über die einzuhaltende Quarantäne von 14 Tagen zu informieren. Die Allgemeinverfügung gilt automatisch für alle Menschen im Landkreis Heilbronn. Die Betroffenen erhalten künftig keine schriftlichen Bescheide mehr, sind aber trotzdem zur Einhaltung der Quarantänevorschriften verpflichtet.

Da die schnelle Ausbreitung des Virus mit den bisherigen Mitteln nicht mehr ausreichend verhindert werden kann, ist es unverzichtbar, das jeder Einzelne sich seiner Verantwortung bewusst wird und mit seinem Handeln dazu beiträgt, die Verbreitung zu minimieren. Das Gesundheitsamt fordert insbesondere dazu auf, alle sozialen Kontakte auf das absolute Minimum zu beschränken, Ansammlungen von Menschen strikt zu vermeiden und selbst absolut notwendige Treffen so kurz wie möglich zu halten.

Entscheidend für die Verlangsamung der Ausbreitung ist auch, dass das Virus nicht über die Arbeitswelt verbreitet wird. Arbeitgeber und Arbeitnehmer werden aufgefordert sicherzustellen, dass Personen, die Krankheitssymptome einer Erkältung aufweisen, nicht zur Arbeit erscheinen und so lange in häuslicher Absonderung bleiben, bis sie 48 Stunden symptomfrei sind.

Die aktive Mitwirkung aller ist auch von elementarer Bedeutung für die Aufrechterhaltung des Gesundheitswesens. Wenn die Ausbreitung des Virus nicht verlangsamt werden kann, wird auch bei uns die Situation eintreten, die bereits in anderen Ländern Wirklichkeit geworden ist. Es werden nicht mehr alle Menschen mit Infektionen in geeigneter Form behandelt werden können. In Folge dessen kann es zu Todesfällen kommen, die unter anderen Umständen hätten verhindert werden können.

Die behördlichen Verbote müssen deshalb unbedingt eingehalten werden, gerade auch von Menschen, die keiner Risikogruppe angehören. Sie sind die entscheidenden Überträger. Außerdem hat sich inzwischen gezeigt, dass das Virus auch bei Personen, die keiner Risikogruppe angehören, zu schweren Erkrankungen führen kann.

Alle Maßnahmen, die von Behörden erlassen werden, können nur schützen, wenn sie von der gesamten Bevölkerung ernst genommen und umgesetzt werden.

Anmerkung der Stadt Bad Rappenau: Bei uns in der Stadt gibt es derzeit keine weiteren Fälle.


Die Landesregierung hat eine neue Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus beschlossen (18.03.2020)

Die Verordnung tritt am Mittwoch, 18.03.2020 in Kraft.

Um die weitere Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen werden Einrichtung und Geschäfte in großem Umfang geschlossen.

Offen bleiben:
- Einzelhandel für Lebensmittel,
- Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste,
- Getränkemärkte,
- Apotheken,
- Sanitätshäuser,
- Drogerien,
- Tankstellen,
- Banken und Sparkassen,
- Poststellen,
- Frisöre, Reinigungen, Waschsalons,
- der Zeitungsverkauf,
- Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte sowie der Großhandel
- Hofläden und Raiffeisenmärkte

Diese Verkaufsstellen können jetzt auch am Sonntag und Feiertag geöffnet werden.

Alle weiteren Verkaufsstellen des Einzelhandels, die nicht zu den oben genannten Einrichtungen gehören, werden geschlossen.

Gaststätten:
Der Betrieb von Gaststätten wird grundsätzlich untersagt.

Vom Verbot ausgenommen sind allerdings Gaststätten, die Speisen und Getränke anbieten sowie Mensen, wenn sichergestellt ist, dass

- die Plätze für die Gäste so angeordnet werden, dass ein Abstand von
mindestens 1,5 Metern zwischen den Tischen gewährleistet ist,
- Stehplätze so gestaltet sind, dass ein Abstand von mindestens 1,5 Metern
zwischen den Gästen gewährleistet ist.

Die Gaststätten dürfen frühestens ab sechs Uhr geöffnet und müssen spätestens ab 18 Uhr geschlossen werden.

Der Betrieb folgender Einrichtungen wird untersagt:
- Kultureinrichtungen aller Art, insbes. Museen, Theater, Schauspielhäuser, Freilichttheater
- Bildungseinrichtungen aller Art, insbes. Akademien, Fortbildungseinrichtungen
- Kinos
- Schwimm- und Hallenbäder, Thermal- und Spaßbäder, Saunen,
- alle öffentlichen und privaten Sportanlagen und Sportstätten, insbesondere - Fitnessstudios, und ähnliche Einrichtungen
- Volkshochschulen und Jugendhäuser
- öffentliche Bibliotheken
- Vergnügungsstätten, insbes. Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen
- Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen
- Eisdielen, Bars, Shisha-Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen und ähnliche Einrichtungen
- Messen, Ausstellungen, Freizeit- und Tierparks sowie Anbieter von Freizeitaktivitäten (auch außerhalb geschlossener Räume),
- Spezialmärkte
- öffentliche Spiel- und Bolzplätze.

Veranstaltungen:
Untersagt sind Zusammenkünfte in Vereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie Angebote von Volkshochschulen, Musikschulen und sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen im außerschulischen Bereich sowie Reisebusreisen.

Untersagt sind Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen, Synagogen und die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften.

Auch alle sonstigen öffentlichen und privaten Veranstaltungen sind untersagt.

Download: Verordnung der Landesregierung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-Cov-2 (Corona-Verordnung - CoronaVO) vom 17.03.2020


Vierter Todesfall in Baden-Württemberg im Zusammenhang mit dem Coronavirus (17.03.2020)

Das Landesgesundheitsamt und das Landratsamt Heilbronn haben das Gesundheitsministerium am heutigen Dienstag (17. März) über einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus in Baden-Württemberg informiert.
Es handelt sich um eine über 80-jährige Bewohnerin eines Pflegeheimes im Landkreis Heilbronn, die zuvor an schweren Grunderkrankungen litt.
Damit steigt die Zahl der Todesfälle in Baden-Württemberg auf vier (Landkreise Rems-Murr, Esslingen, Göppingen, Heilbronn).


Coronavirus: Schließung von Schulen, Kindertagesstätten und Kindertagespflegeeinrichtungen (14.03.2020)

Aufgrund der dynamischen Verbreitung des Coronavirus hat der Schutz der Bevölkerung oberste Priorität. Das Land Baden-Württemberg und das Landratsamt Heilbronn haben daher verschiedene Maßnahmen ergriffen, die sich unmittelbar auf die Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt Bad Rappenau auswirken.

Schließung von Schulen und Kindergärten ab Dienstag, 17.03.2020 bis zum Ende der Osterferien
Das Land Baden-Württemberg hat am 13.03.2020 beschlossen, dass alle Schulen, Kindertageseinrichtungen und die Kindertagespflege ab Dienstag, 17.03.2020, geschlossen sind. Diese Anordnung gilt bis zum Ende der Osterferien am Freitag, 17.04.2020.

Notfallbetreuung für Kinder von Beschäftigten in „kritischen Infrastrukturen“
Um die kritische Infrastruktur wie z.B. Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Polizei, Wasserversorgung, Lebensmittelproduktion und Abfallentsorgung weiterhin zu gewährleisten, werden wir in Abstimmung mit den Schul- und Kita-Leitungen und den kirchlichen und freien Träger eine Notbetreuung zur Verfügung stellen.

Dort werden nach den Vorgaben der Landesregierung nur Kinder betreut, wenn beide Elternteile (bei Alleinerziehenden der betreuende Elternteil) im Bereich der kritischen Infrastruktur beschäftigt sind und eine anderweitige Betreuung nicht gewährleistet werden kann. Wichtig ist, dass die Notfallbetreuung auf das unerlässliche Maß beschränkt bleibt, um nicht die übergeordneten Ziele (Unterbrechung der Infektionskette und Zeitgewinn) zu gefährden.

Daher muss in jedem Einzelfall geprüft werden, ob die Voraussetzungen für den Besuch der Notfallbetreuung vorliegen. Wenn die o.g. Voraussetzungen (beide Elternteile arbeiten in einer „kritischen Infrastruktur“ und Betreuung der Kinder kann nicht anderweitig organisiert werden) bei Ihnen vorliegen, melden Sie sich bitte am Montag, 16.03.2020, bis 12:00 Uhr bei Ihrer Kita- / Schulleitung und bestätigen Sie, dass die Voraussetzungen bei Ihnen vorliegen oder senden Sie bitte eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Um schnell über eine Notfallbetreuung entscheiden zu können, benötigen wir folgende Angaben von Ihnen:

- Name Ihres Kindes
- Einrichtung, die Ihr Kind besucht und Betreuungszeit
- Arbeitgeber der Erziehungsberechtigten (möglichst mit Nachweis) und jew. Beschäftigungsumfang
- Telefon- / Handynr. / E-Mail-Adresse

Wir informieren Sie dann schnellstmöglich, ob und wo ihr Kind betreut werden kann.

Weitere Fragen zur Schul- und Kitaschließung, wie z. B. die Erstattung von Gebühren, werden wir möglichst zeitnah klären und Sie hier informieren.


Aktueller Stand Altenpflegeheim Bad Rappenau

(3. gemeinsame Pressemitteilung der Stadt Bad Rappenau und des Landkreises Heilbronn, Stand 11.03.2020)

Insgesamt 17 Personen sind im Zusammenhang mit dem Pflegeheim seit Ende Februar positiv auf das Corona-Virus getestet worden (Stand: 11.03.2020), davon 15 Personen aus Bad Rappenau. Es handelt sich um acht Bewohner und vier Mitarbeiter eines Altenpflegeheims sowie fünf Personen der Tagespflege. Ein Mitarbeiter und drei Heimbewohner befinden sich in der SLK-Klinik in Löwenstein, alle anderen befinden sich in häuslicher Quarantäne.
Einige weitere Mitarbeiter/innen und Angehörige, die nachweislich direkten Kontakt zu positiv getesteten Personen hatten, stehen ebenfalls unter häuslicher Quarantäne.
62 von der Quarantäne betroffene Personen wurden mittlerweile mit negativem Ergebnis getestet.

 


Neue Fälle im Pflegeheim in Bad Rappenau bestätigt

(2. gemeinsame Pressemitteilung der Stadt Bad Rappenau und des Landkreises Heilbronn, Stand 05.03.2020)
Nachdem seit Ende Februar bei zwei Pflegern eines Altenpflegeheims in Bad Rappenau Coronavirus-Erkrankungen (Covid-19) nachgewiesen wurden, sind inzwischen sämtliche Bewohnerinnen und Bewohner der betroffenen Wohnbereiche und diensthabende Mitarbeitende beprobt. Teilergebnisse liegen nun vor. Bei vier weiteren Bewohnern konnte das Virus nachgewiesen werden, 15 Proben waren ohne Befund. Damit erhöht sich die Zahl der infizierten Heimbewohner auf insgesamt fünf. Allen fünf Senioren geht es bislang gut. Sie leben alle in derselben Wohngruppe. Andere Gruppen des Altenpflegeheims sind derzeit nicht betroffen.

Das Pflegepersonal der betroffenen Wohngruppe steht weiterhin unter Quarantäne und arbeitet nicht. Das Pflegepersonal, das keinen direkten Kontakt mit der betroffenen Wohngruppe bzw. den infizierten Pflegern hatte und bereits seit Auftreten der ersten Infektionen mit entsprechenden Schutzvorkehrungen gearbeitet hat, kann weiterarbeiten. Für diese Personengruppe hat die Stadt Bad Rappenau auf Empfehlung des Landesgesundheitsamtes die Quarantäne aufgehoben.

 


Pflegeheim in Bad Rappenau steht unter Quarantäne

(1. gemeinsame Pressemitteilung der Stadt Bad Rappenau und des Landkreises Heilbronn, Stand. 04.03.2020)
Nachdem zwei Mitarbeitende sowie ein Bewohner eines Pflegeheims in Bad Rappenau positiv auf das Coronavirus getestet wurden, hat die Stadt Bad Rappenau in Absprache mit dem Gesundheitsamt des Landkreises Heilbronn am Montag, 2. März 2020 die Quarantäne für den Altenpflegebereich angeordnet. Diese beträgt 14 Tage. In dieser Zeit dürfen die Bewohnerinnen und Bewohner das Pflegeheim nicht verlassen und auch keinen Besuch empfangen.

Für das Pflegepersonal wurden sogenannte „Quarantänekorridore“ eingerichtet. Das bedeutet, dass sich das Pflegepersonal grundsätzlich in häuslicher Quarantäne befindet. Symptomfreies Pflegepersonal darf allerdings ausschließlich für die Tätigkeit im Pflegeheim die Wohnung verlassen. Der Arbeitsweg muss allein im eigenen PKW und auf direktem Weg zurückgelegt werden.

Für die Angehörigen des Pflegepersonals muss grundsätzlich keine Quarantäne angeordnet werden. Das Robert Koch-Institut empfiehlt nach Möglichkeit eine zeitliche und räumliche Trennung der Kontaktperson von anderen Haushaltsmitgliedern. Eine „zeitliche Trennung“ kann z.B. dadurch erfolgen, dass die Mahlzeiten nicht gemeinsam, sondern nacheinander eingenommen werden. Eine räumliche Trennung kann z.B. dadurch erfolgen, dass sich die Kontaktperson in einem anderen Raum als die anderen Haushaltsmitglieder aufhält.
In besonders gelagerten Ausnahmefällen kann für Angehörige ebenfalls Quarantäne angeordnet werden. Im Zusammenhang mit dem Pflegeheim in Bad Rappenau wurden keine Haushaltsangehörigen von Mitarbeitenden unter häusliche Quarantäne gestellt.

Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es außer bei den bereits bestätigten Fällen im Pflegeheim bei keinen weiteren Pflegekräften oder Bewohnern Erkenntnisse, die auf eine Infektion mit dem Coronavirus schließen lassen würden.
Im selben Gebäude wie das Pflegeheim sind auch Wohngruppen für Eingliederungshilfe untergebracht. Diese sind jedoch innerhalb des Gebäudes räumlich vom Pflegebereich getrennt und stehen deshalb nicht unter Quarantäne. Personen, die den Eingang des Gebäudes verlassen oder betreten, können deshalb nicht zwangsläufig mit dem Pflegeheim in Verbindung gebracht werden.


Für den Altenpflegebereich des Hauses der Betreuung und Pflege in Bad Rappenau hat die Stadtverwaltung mit Wirkung vom 02.03.2020 die Einrichtung einer Quarantänezone verfügt. (03.03.2020)

Bereits am Wochenende war bei einem dort tätigen Pfleger das neuartige Coronavirus nachgewiesen und die von ihm betreute Wohngruppe auf Verfügung des Gesundheitsamtes des Landkreises Heilbronn stationär isoliert worden. Mittlerweile wurden in der Einrichtung weitere Infektionsfälle nachgewiesen. Darüber hinaus besteht der Verdacht, dass auch andere Wohngruppen betroffen sein könnten, sodass der gesamte Altenpflegebereich stationär zu isolieren war.

Die Stadtverwaltung folgt damit einer Empfehlung des Gesundheitsamtes sowie des Landesgesundheitsamtes Baden-Württemberg. Die Stadt Bad Rappenau steht mit diesen Fachämtern ebenso im engen Austausch, ebenso mit der betroffenen Einrichtung selbst.

Die mit dem heutigen Tag getroffene Entscheidung bedeutet, dass Bewohner das Heim nicht verlassen dürfen, Besucher dürfen die Bewohner nicht aufsuchen.

Für die Mitarbeiter des Heimes gilt eine erweiterte Quarantäneanordnung. Diese dürfen ihre Wohnung ausschließlich zu dem Zweck verlassen, ihrer Tätigkeit im Altenpflegeheim nachzugehen. Hierbei dürfen sie lediglich alleine mit dem eigenen PKW auf direktem Weg anreisen und sind verpflichtet, während ihrer Tätigkeit geeignete Schutzkleidung zu tragen.

Die Quarantäne wird zunächst für die Dauer von 2 Wochen angeordnet. Sobald neue Informationen verfügbar sind, werden sie an dieser Stelle veröffentlicht.

Eine Gefahr für in örtlicher Nähe befindliche Einrichtungen besteht nach Aussage des Gesundheitsamtes aktuell nicht.

 

Das Landratsamt Heilbronn informiert (Stand 02.03.2020):

Coronavirus-Hotline: Im Verdachtsfall zuerst telefonisch abklären, ob Coronavirus in Frage kommt: Hotline seit Freitag, 28. Februar

Nach den ersten positiv getesteten Coronavirus-Fällen in Baden-Württemberg, sind auch im Raum Heilbronn viele Italienurlauber oder Geschäftsreisende verunsichert. Wer innerhalb von 14 Tagen nach Reisen in Gebiete, in denen Infektionen vorgekommen sind, Fieber, Husten oder Atemnot entwickelt oder Kontakt hatte mit Personen, die in diesen Infektionsgebieten gewesen sind, sollte sich zunächst telefonisch über die notwendigen Schritte zur Abklärung informieren.

Hierfür richten die SLK-Kliniken und die Gesundheitsämter der Stadt Heilbronn und des Landkreises Heilbronn eine gemeinsame Hotline ein, die seit Freitag, 28.2.2020, geschaltet ist. Unter der Nummer 07131-4933333 können sich Patienten oder auch Hausärzte ab dem 28.2.2020 täglich (auch am Wochenende) zwischen 8 und 22 Uhr informieren, was im konkreten Verdachtsfall zu tun ist.

Telefon-Hotline beim Landesgesundheitsamt
Für alle Fragen zum Coronavirus hat das Landesgesundheitsamt eine Hotline für Rat suchende Bürgerinnen und Bürger eingerichtet. Sie erreichen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werktags zwischen 9 und 16 Uhr telefonisch unter 0711 904-39555.



Darüber hinaus stehen Informationen im Internet zur Verfügung:

Download:

Corona Meldekette

 
 
 
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