• Wasserschloss Bad Rappenau

    Wasserschloss Bad Rappenau Nacht

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Salz war und ist seit jeher wichtig für die Menschen. Salz ist sogar lebenswichtig. Nicht umsonst gibt es viele Geschichte und Zitate rund um das Thema Salz. Einige Zitate wollen wir hier wiedergeben:

  • „Salz ist unter allen Edelsteinen, die uns die Erde schenkt, der Kostbarste.“ (Justus von Liebig)
  • „Traue keinem, du habest denn ein Scheffel Salz mit ihm gegessen.“ (Altväterliches Sprichwort)
  • „Salz kann nichts denn salzen“. (Altes Sprichwort)
  • „Man soll die Suppe nicht versalzen, wenn man gleich Salz genug hätte.“ (Altes Sprichwort)
  • „Salz und Brot macht Wangen rot.“
  • „Salz ist die beste Würze.“
  • „Wo kein Salz im Hause ist, da mangelt es am besten Gewürz.“
  • „Wenn das Salz dumm ist, womit soll man salzen?“
  • „Mancher hat mehr Salz in der Fremde gegessen als daheim und ist doch ungesalzen wieder heimgekommen.“
  • „Halt Maß im Salzen, doch nicht im Schmalzen.“
  • „Er ist eben nur so viel gesalzen, dass er nicht faule.“
  • „Der Streusalzstreuer zahlt keine Streusalzstreuersteuer. Keine Streusalzstreuersteuer zahlt der Streusalzstreuer.“ (Zungenbrecher)
  • „Auch der Bauer isst nichts ungesalzen.“ (Deutsches Sprichwort)
  • „Die Herren von der Klerisei versalzen uns gar oft den Brei.“
  • „Ein Kuss ohne Bart ist wie eine Suppe ohne Salz.“ (Deutsches Sprichwort)
  • „Gute Menschen sind wie das Salz in der Suppe.“ (Sprichwort aus Mali)
  • „Brot und Salz isst man im Hunger für Schmalz.“

Auch im Buch „Die Rappenauer Saline und ihre Geschichte“ von Michael Konnerth werden wir fündig: 

  • „Salz gehört zu jeder Mahlzeit, und wer es sinnvoll darein tut, wird ein langes Leben haben, es fröhlich genießen, sich zum Wohle, zum Wohle der Fortpflanzung der Familie und zum Wohle des Gemeinwesens, denn Salz ist das Leben selbst.“ (Dioskorides, griechischer Arzt vor über 2.000 Jahren)
  • „Als unentbehrliches Genuß-, Benutzungs-, und Reizmittel, vor allem als Erhaltungsmittel, gewährt das Salz zunächst das leibliche, mittelbar aber auch das geistige Wohlergehen.“ (Ritter von Koch-Sternfeld, österreichischer Salinist, 1836)

Die Saline war stets bemüht, den guten Ruf des Rappenauer Salzes durch den Verkauf erstklassiger Ware zu festigen. Auch der Werbung wurde eine große Bedeutung für den Vertrieb des Salzes beigemessen. Dabei räumte man der Beteiligung an Ausstellungen und Messen einen wichtigen Platz ein. Aus dem Aktenmaterial geht die Teilnahme an zahlreichen in- und ausländischen Ausstellungen hervor, z.B. an der

  • Ausstellung der Badischen Bergwerke (1858)
  • Allgemeinen Gewerbeausstellung in Karlsruhe (1861)
  • Weltausstellung in Wien (1872)
  • Pfalzgauausstellung in Mannheim (1880)
  • Gewerbeausstellung in Sinsheim (1910) u.v.a.

Ausgestellt wurden verschieden Salzsorten, Sole, Abfallprodukte, Bohrlochprofile, Schautafeln über Produktion und Absatz und anderes.

Vor dem Zweiten Weltkrieg wurde Rappenauer Salz in allen nur möglichen Arten und Qualitäten hergestellt: grobes und feines Speisesalz, grobkörniges Salz für Brezeln sowie für Knusperstangen, jodiertes Vollsalz, das insbesondere der Verhütung des Kropfes diente, Viehsalz für Haustiere, Lecksalz für das Wild, vergälltes Gewerbesalz sowie Badesalz, das zur Selbstbereitung von Solebädern in der eigenen Wanne angeboten wurde.

Quellen:

  • Die Rappenauer Saline und ihre Geschichte, Michael Konnerth
  • Das historische Bohrhausmagazin, Rückblick von Almut und Hubert Friedrich
 
 
 
 
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