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Die ehrenamtlichen Autoren des Heimat- und Museumsvereins können stolz sein: Pünktlich vor den Weihnachtsfeiertagen im Dezember 2017 wurde die nun schon 28. Ausgabe des „Bad Rappenauer Heimatboten“ ausgeliefert, die von Fans schon sehnlichst erwartet wird. Das Heft, das seit 1989 regelmäßig erscheint, liegt ab sofort kostenlos im Rathaus und Museum Bad Rappenau sowie in den BürgerBüros der Stadtteile zur Abholung aus.

Auf über 90 Seiten enthält die aktuelle Ausgabe wieder viel Wissenswertes zur Heimatgeschichte. 14 Beiträge von 8 Autoren befassen sich mit den unterschiedlichsten heimatkundlichen Themen aus Bad Rappenau und der Region. Almut Friedrich war auch in diesem Jahr wieder federführend für Koordination und Redaktion der Ausgabe verantwortlich.

In seinem Beitrag „Luther und Zwingli“ berichtet Thomas Binder, Pfarrer in Fürfeld, über Martin Germanus (1521-1559), den ersten evangelischen Pfarrer der 1521 zur selbständigen Pfarrei erhobenen Kaplanei in Fürfeld und Zeitgenosse Martin Luthers, der die reformatorische Predigt in Fürfeld einführte.

Erich Schuh erzählt über die „95 Thesen und wie es weiterging“ und betrachtet in einem weiteren Beitrag „die reformatorische Zeit in der Flächenstadt Bad Rappenau“ und den Stadtteilen. Er berichtet in dem Beitrag „Der Addler und seine Keller“ über die Geschichte des heute noch betriebenen Gasthauses Adler und seine Eigentümer und in einem unterhaltsamen mundartlichen Beitrag über „D Greidsstrosse“, denn die „Deilt Rabbene“.

Hans-Heinz Hartmann beleuchtet wieder einige Facetten der archäologischen Geschichte unserer Gegend. Gleich vier Artikel befassen sich mit den Themen „Hallstattzeitlicher Herrschaftssitz in Babstadt?“, „Spuren eines verschwundenen dörflichen Gewerbes, der Kalkbrenner, in Bonfeld“, „Wo hat der Ort Eichhausen gelegen?“ und „Der römische Bezirksrat Lucius Aventinius Maternus und seine Villa in Bonfeld“.

Ein Beitrag von der bereits verstorbenen Dr. Ulla Wagener befasst sich mit der „Niederheiser-Apotheke“, seit 1823 in Bad Rappenau.

Aus der Feder des 2013 verstorbenen Herbert Freudenberger stammt der Beitrag „Die Bad Rappenauer Saline von A – G, Teil 1“, bearbeitet von Almut Friedrich. Hier werden Details der Saline in alphabetischer Reihenfolge betrachtet. Eine Fortsetzung folgt in einem der folgenden Heimatboten.

Rudolf Petzold befasst sich mit der „Jüdischen Gemeinde Obergimpern“.

Passend dazu führt Bernd Göller in einem 3. Teil die Reihe „Der jüdische Friedhof in Bad Rappenau-Heinsheim“ fort, in dem weitere 23 Grabsteine genau unter die Lupe genommen werden.

In den Rubriken „Aktuelles aus dem Stadtarchiv“ und „Aktuelles aus dem Museum“ informieren Archivarin Regina Thies und der Heimat- und Museumsverein über ihre Arbeit.

Ein Überblick über das umfassende Jahresprogramm des Heimat- und Museumsvereins für 2018 mit Vorträgen, Ausstellungen und Führungen rundet den Heimatboten ab. Interessierte erhalten das Heft  kostenlos in allen BürgerBüros in der Kernstadt sowie den Stadtteilen sowie im Museum im Fränkischen Hof Bad Rappenau.