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Das BikiniARTmuseum als Exkursionsziel für Lehrer & Schüler – lehrplanrelevant & instagrammable!

Das BikiniARTmuseum in Bad Rappenau eignet sich als außergewöhnliches und lehrreiches Exkursionsziel: Die Ausstellung verknüpft mit dem neuen Führungsangebot für Schulen geschichtliches Wissen mit Spaßfaktor – Themen wie die Geschichte der Badekultur von der Antike bis heute, nationalsozialistische Propaganda, die Arisierung jüdischer Firmen, Regional- und Industriegeschichte Baden-Württembergs, Emanzipationsbewegungen des 20. Jahrhunderts und gesellschaftspolitische Diskussionen werden in interaktiven und lebendig gestalteten Führungen thematisch an die aktuellen Bildungspläne angepasst und ermöglichen so Klassen aller Jahrgangsstufen ein informatives und außergewöhnliches Museumserlebnis.

Der Geschichtsunterricht geleitet Schülerinnen und Schüler sämtlicher Jahrgangstufen auf einen komplexen, spannungsreichen – und von den Lernenden manchmal ermüdend empfundenen – Streifzug durch vergangene Jahrhunderte. Das vom Bad Rappenauer BikiniARTmuseum entwickelte Schulführungskonzept verspricht nun, regulären Unterrichtsstoff am Beispiel der Entwicklung der Bademode und -kultur erfrischend anders zu vermitteln. Doch was haben lehrplanrelevante Inhalte mit der Ausstellung des jungen Museums gemein? Eine ganze Menge, zeigt ein Blick in das vor kurzem herausgegebene Schulkonzept.

Bademode, das wird den Besucherinnen und Besuchern des BikiniARTmuseums in Bad Rappenau nach dem ersten Betreten schnell klar, ist nicht nur auf originelle Designs oder textiltechnologische Fortschritte zu reduzieren: Sie dient auch als Indikator für den gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Wandel. Diesem Ansatz folgend haben die ausgebildete Gymnasiallehrerin Lisa Otten (Deutsch/Geschichte/Sozialkunde) und die Kulturwissenschaftlerin Alexandra Regiert vom 1. Internationalen Museum für Badekultur ein Führungskonzept erarbeitet, das Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 12 Kernkompetenzen wie Urteilsvermögen und Verstehen von historischen Zusammenhängen anhand der musealen Inhalte vermitteln soll.

Durch die Geschichte der Badekultur von der Antike bis zur Gegenwart
Das Schulportfolio basiert auf den Bildungsplänen des Kultusministeriums Baden-Württembergs. Je nach Jahrgangsstufe wird etwa durch die Beleuchtung römischer Thermalbäder, des mittelalterlichen Badewesens, der florierenden Textilindustrie im Zuge der Industrialisierung oder der Arisierung jüdischer Bademodenfirmen die enge Verwobenheit von historischen Prozessen und der Entwicklung der Bademode und -kultur aufgezeigt. 400 historische Exponate, datiert ab 1870, führen die Schülerinnen und Schüler auf eine überraschungsreiche Reise durch die Vergangenheit, die den regulären Unterrichtsstoff mit persönlichen Schicksalen, spannenden Firmengeschichten oder kuriosen Gesetzestexten rund um die Themen Bademode und -kultur verbindet. Der Fokus liegt hierbei vor allem auf der Wirtschafts- und Regionalgeschichte Baden-Württembergs.

Selfies im Museum? Geschichte und Kultur treffen auf Instagram und Co im SelfieARTmuseum
Dem Schulkonzept liegt außerdem zugrunde, dass ein Museumsbesuch neben der Wissensaneignung auch großen Spaß bereiten kann. Besonders hervorzuheben ist das integrierte SelfieARTmuseum: Durch über 50 Fotospots wird das Museum zu einem Begegnungsort, der Popkultur und Bildungsarbeit zu verbinden weiß. Als wichtiger Be¬standteil gegenwärtiger Kommunikation erfreuen sich Fotos und Selfies vor allem bei jungen Menschen hoher Beliebtheit – sie sollten deshalb nicht aus dem Museum verbannt, sondern in die Bildungsarbeit integriert werden, um Kinder und Jugendliche für museale Einrichtungen zu begeistern. Die Schulexkursion wird so zur Geschichtsstunde der etwas anderen Art, die den jungen Besucherinnen und Besuchern vor Augen führt, wie modern, bunt und „instagrammable“ Museum und Geschichte sein können.
Die Führungen sind ab sofort buchbar unter info@bikiniartmuseum.com und können thematisch an den jeweiligen Unterrichtsstoff angepasst werden.

 
 
 
 
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