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Pünktlich zum offiziellen 1. Spatenstich für das Neubaugebiet „Boppengrund II“ in Bonfeld waren nicht nur die Beteiligten vor Ort erschienen – auch die Sonne kam durch die Wolken und löste die Regenschauer ab.

Am 03.08.2021 trafen sich Vertreter der am Bau beteiligten Firmen, der Planungsbüros, des Wasserzweckverbandes, der Verwaltung und der Bonfelder Gemeinderäte sowie einige Anwohner, um den Beginn der Erschließungsarbeiten symbolisch zu begehen. „Wir freuen uns auf das neue Baugebiet, das sich sicherlich gut vermarkten lassen wird“, sagte Oberbürgermeister Sebastian Frei. Durch die Vergabekriterien sei auch die Perspektive für Ortsansässige gut, hier zum Zug zu kommen. Der OB dankte allen an Planung und Bau Beteiligten und wünschte der Maßnahme einen guten Verlauf. „Vor 19 Jahren haben wir unser Haus im Boppengrund I gebaut, damals hätte ich nicht gedacht, dass es hier bald eine Erweiterung geben würde“, blickte die örtliche Gemeinderätin Birgit Wacker zurück.

Bereits eine Woche vor dem offiziellen Spatenstich hatten Mitarbeiter der Firma Scheuermann aus Heilbronn die Baustelle eingerichtet und den Oberboden in einem 1. Bauabschnitt abgetragen. Es folgen die Erdarbeiten zum Einbau der Regen- und Schmutzwasserkanalisation sowie der Bau eines kleinen Regenrückhaltebeckens, in dem das Regenwasser aus dem Gebiet zwischengespeichert und gedrosselt in den Seelesbach eingeleitet wird. Das Schmutzwasser aus den Haushalten wird in die Kläranlage Bonfeld geleitet. Anschließend werden die Wasserversorgungs-, Strom- und sonstigen Leitungen sowie die Straßen gebaut. Als Ausgleichsmaßnahme erfolgt die Renaturierung des Seelesbaches im Anschluss an die Erschließungsarbeiten.

65 Bauplätze sollen auf dem rund 3,65 Hektar großen Gebiet entstehen. „Dafür werden insgesamt 3.200 Meter Wasser- und Abwasserleitungen verlegt und 15.000 m³ Erde bewegt. 3.500 m² Asphaltflächen für Straßen werden gebaut und 2.000 m² Pflaster für Gehwege verlegt, zudem 3.000 m Bordsteine gesetzt“, fasste Ingenieur Hilmar Zapf vom Büro Bioplan in Sinsheim zusammen, das für Planung und Bauleitung verantwortlich ist. Die Straßen im Baugebiet sind als Ringstraßen geplant, so dass keine Wendeflächen erforderlich sind. Sie haben eine Breite von 7,50 bzw. 8,50 m und erhalten einen einseitigen Gehweg mit 1,85 m Breite. An den Kreuzungen sind barrierefreie Querungshilfen geplant. Kleinere öffentliche Parkplätze sind über das Gebiet verteilt vorgesehen.

„Unser Ziel ist, die Erdarbeiten bis Ende 2021 abzuschließen“, so Rolf Scheuermann, Geschäftsführer der beauftragten Baufirma. Abhängig vom Wetter sollen die Erschließungsarbeiten im Frühsommer 2022 abgeschlossen werden.

Die geplanten Baukosten für die Entwässerung, den Straßenbau und die Wasserversorgung belaufen sich auf insgesamt ca. 2,3 Millionen Euro.

 

 
 
 
 
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