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Bauarbeiten für den 1. Bauabschnitt haben begonnen

Am 25. Juni haben die Erschließungsarbeiten für das neue Baugebiet „Kandel“ in Bad Rappenau begonnen. Ursprünglich war ein früherer Baubeginn vorgesehen. Da für den Bau der Kanalisation aber Fertigbauteile verwendet werden, die erst vor kurzem fertiggestellt werden konnten, hat sich der Start etwas verzögert. Zu einer verspäteten Fertigstellung kommt es dadurch allerdings nicht. Durch die Fertigbauweise reduziert sich die Belastung für die Anwohner, da die Gräben schneller wieder geschlossen werden können.

Zunächst werden nun die Kanäle sowie die Gas-, Wasser-, Strom und Telefonleitungen in der Raubachstraße, zwischen den Einmündungen Tannen- und Buchenstraße, verlegt. Gleich zwei Unternehmen verlegen hier darüber hinaus Glasfaserkabel. Geplant ist, die Arbeiten in der Raubachstraße bis Ende Oktober abzuschließen, damit anschließend schnellstmöglich mit dem Bau des neuen Kindergartens begonnen werden kann.

Im weiteren Verlauf der Erschließungsarbeiten ist auch der Bau eines neuen Fußweges entlang der bestehenden Reihenhausbebauung vorgesehen, damit der neue Kindergarten auch aus dem angrenzenden Wohngebiet fußläufig gut erreicht werden kann.

Im 1. Bauabschnitt, der jetzt erschlossen wird, entstehen 71 neue Bauplätze, einige davon für Mehrfamilienhäuser. Die Einfamilienhaus-Bauplätze haben eine durchschnittliche Größe von 4-5 ar. Es ist geplant, die kompletten Erschließungsarbeiten bis Ende August 2019 zu beenden, ab Ende 2019 soll dann der Verkauf der Grundstücke beginnen.
Karsten Schmidt vom Planungsbüro Bioplan ist sich sicher, dass es sich um ein sehr attraktives Baugebiet handelt, auf Grund der Feldrandlage und nicht zuletzt auch für Familien auf Grund des neuen Kindergartens und der guten Infrastruktur.

Markus Spöhrer, Polier von der ausführenden Firma Leonhard Weiß, rechnet nicht mit Problemen bei den Erschließungsarbeiten. „Das Gebiet ist nicht schwer zu bebauen, technisch muss hier nicht viel gemacht werden, es gibt keine Grundwasser- und Römerproblematik.“

„DIN-Vorgaben wurden mit eingerechnet, um der Hochwasser-Gefahr zu begegnen“, weiß Karsten Schmidt. So wird beim bestehenden Hochwasserrückhaltebecken im Oberlauf mit einigen technischen Maßnahmen das Volumen etwas vergrößert, dies lässt sich relativ einfach bewerkstelligen. Die gesamte Entwässerung des Baugebiets erfolgt im Trennsystem, dies bedeutet, dass das Regenwasser getrennt vom Schmutzwasser entsorgt wird. Dies ist notwendig, da das Abwasser über die bestehende Kanalisation zur Kläranlage geleitet wird. Für die Beseitigung des anfallenden Regenwassers werden zwei Regenbecken gebaut, eines an der Kreuzung Raubach-/Tannenstraße mit einem Volumen von 480 m³ und ein kleineres Erdbecken mit einem Volumen von 75 m³ auf Höhe des bestehenden Hochwasserrückhaltebeckens.

Einen eventuellen 2. Bauabschnitt, der in etwa die gleiche Größe wie der 1. Bauabschnitt haben würde, könnte es künftig in Richtung Babstadter Straße noch geben. Hierfür wurde vom Gemeinderat ein Aufstellungsbeschluss gefasst, ein Zeitfenster gibt es derzeit allerdings noch nicht, da auch in den Ortsteilen noch Bauflächen bereitgestellt werden sollen.