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Lade-Infrastruktur für Elektroautos in Bad Rappenau weiter ausgebaut

Die Vorbereitungen laufen schon seit einiger Zeit, nun war es soweit: Am Mittwoch, dem 23.02.2022, hat Oberbürgermeister Sebastian Frei gemeinsam mit dem Kommunalmanager der Syna GmbH, Andreas Boin, die städtischen E-Ladesäulen in Bad Rappenau offiziell eingeweiht. An den Ladesäulen am Rathaus und beim Kurhaus können jeweils bis zu zwei Elektroautos gleichzeitig geladen werden. Die Stadt Bad Rappenau zeigt damit einmal mehr, dass ihr der Umwelt- und Klimaschutz ein wichtiges Anliegen ist.

„Die E-Mobilität ist gerade im ländlichen Raum eine gute Alternative zum ÖPNV, wenn man klimaschonend unterwegs möchte“, so OB Frei. Auch für die Anwohner an Durchgangsstraßen bringen die Fahrzeuge viele Vorteile: Sie sind leise und zumindest lokal emissionsfrei. Die Zulassungszahlen bei E-Autos steigen. „Nun muss auch die Infrastruktur mitwachsen“, so der OB, „die beiden kommunalen Ladesäulen sind EIN Baustein des Angebotes“. Daneben gibt es in der Kurstadt zahlreiche weitere Lademöglichkeiten bei verschiedenen Einkaufsmärkten, einschließlich Schnellladestationen, sowie die Schnellladesäulen am Autohof in Bonfeld. Die Einrichtung weiterer städtischer Ladepunkte im Kurgebiet ist bereits geplant: sowohl auf dem bestehenden Lemperle-Parkplatz wie auch auf dem Parkplatz, der demnächst in der Salinenstraße neu angelegt wird.

Die Ladesäulen werden von zwei exklusiv für Elektrofahrzeuge während des Ladevorgangs ausgewiesenen Parkplätzen flankiert. „Die beiden Ladepunkte der Säule verfügen über eine Leistung von maximal 22 Kilowatt. Dadurch kann eine 20 kWh-Autobatterie in einer Stunde voll aufgeladen werden“, weiß Andreas Boin. Die Kosten hängen vom Autostromtarif des jeweiligen E-Auto-Fahrers ab. Laden ist aber auch per App oder Hotline-Anmeldung mit allen gängigen Bezahlsystemen wie Kreditkarte oder PayPal möglich. Dann zahlen Kunden derzeit 37 Cent / kWh.

Die Ladesäule ist auf dem neuesten technischen Stand und wird ausschließlich mit Ökostrom beliefert. Getankt wird mit einem allgemein gängigen Typ-2-Stecker. Über eine LED-Leuchte an der Station lässt sich erkennen, ob der Ladevorgang möglich (blau) oder nicht möglich ist (rot). Die Verbrauchsmessung erfolgt über zwei integrierte elektronische Haushaltszähler, die sogenannten Smart Meter. Die Bad Rappenauer Ladesäulen können mithilfe der App „eCharge“ auf der bundesweiten Karte der Ladeinfrastruktur gefunden und bereits von unterwegs gebucht werden.

Das Gesamtprojekt hat rund 20.000 Euro gekostet. Fördermittel dazu gab es von Seiten des Landes aus dem Programm „Charge BW“ in Höhe von insgesamt 9.454 Euro für alle vier Ladepunkte.

 

 
 
 
 
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