• Obstwiese
  • Bad Rappenau

Volles Programm hat Eric Fuchs, der neue Leiter des Jugendhauses MaxiMal, von Anfang an: Mitten im Ferienprogramm, das das Jugendhaus traditionell zu Beginn der Sommerferien anbietet, hat er seine neue Stelle in Bad Rappenau angetreten.

„Die Arbeit mit Jugendlichen war schon immer mein Ding“, berichtet Fuchs. Angefangen hat es in der Vereinsarbeit und der kirchlichen Jugendarbeit. Nach einer Lehre als Schreiner machte er eine Ausbildung zum Arbeitserzieher und war als Ausbilder beim Berufsbildungswerk tätig. Hier half er jungen Leuten bei der Vorbereitung für eine Ausbildung (in einem handwerklichen Beruf). 2001 wechselte er in die offene Kinder- und Jugendarbeit nach Sinsheim: „Statt eines festen Rahmens ging es hier um offene Angebote auf freiwilliger Basis.“ Mit dem Wechsel nach Bad Rappenau will der Haßmersheimer noch einmal etwas ganz Neues starten.

„Was wollen die Jugendlichen?“ könnte man als Leitmotiv für seine Arbeit in Bad Rappenau definieren: Wie wollen die Jugendlichen die Räume nutzen? Welche Öffnungszeiten wünschen sie sich? Welche Angebote, Formate  und Projekte wollen sie vor Ort durchführen? Eric Fuchs will die Jugendhausbesucher in die Planungen einbeziehen. Eine Jugendhausversammlung kann er sich gut vorstellen, um Antworten auf diese Fragen zu finden. Gerne würde er die jungen Leute auch in einem Jugendhaus-Team oder –Rat mit in die Verantwortung nehmen.

Zusammen mit seinem Team, Sozialpädagoge Sven-Jörn Krautwald-Jacobini und den beiden Honorarkräften Anita Schädler und Bernhard Ferber, will Eric Fuchs in den folgenden Wochen Wünsche und Möglichkeiten ausloten. Beibehalten werden soll die Hausaufgabenhilfe – sie findet für angemeldete Kinder von Montag bis Donnerstag von 14 – 17 Uhr und am Freitag von 14 – 15 Uhr im Jugendhaus statt. Für die „offene Jugendarbeit“ ist das Haus momentan dienstags, donnerstags und freitags von 16 – 20 Uhr und mittwochs von 16 – 18 Uhr geöffnet. „Die Öffnungszeiten werden wir dem Bedarf anpassen“, so Eric Fuchs.

Natürlich finden zusätzlich zu den offenen Angeboten auch Projektarbeit und bei Bedarf Einzelfallarbeit, wie z.B. die Hilfe bei Bewerbungen, statt. Auch bei den Projekten sollen die Jugendhausbesucher eingebunden werden. Als erstes größeres Projekt, das dafür in Frage kommt, sieht Eric Fuchs den Einbau einer neuen Küche im nächsten Frühjahr oder das Streichen der Wände und Schönheitsreparaturen im Erdgeschoss. Die Ergebnisse der Arbeit könnten anschließend bei einem Tag der offenen Tür präsentiert werden.

Gleichzeitig weiß Fuchs: „Die Jugendlichen entscheiden heute Vieles spontan und kurzfristig.“ Und durch die Schule und teilweise Ganztagsschule bleibt oft auch nicht mehr viel freie Zeit. Deshalb müssen die Angebote im Jugendhaus immer flexibel sein. Und man dürfe es auch nicht persönlich nehmen, wenn mal niemand kommt. Andererseits: „Wenn ein Jugendlicher kommt, dann freiwillig und nicht, weil er muss oder geschickt wird – das ist das Schöne.“

 

 
 
 
 
WIR VERWENDEN COOKIES

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies).

Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.