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Die Erschließungsanlagen im Baugebiet „Kandel“ werden in Kürze fertiggestellt sein. Aus diesem Anlass luden die Stadt, das Ingenieurbüro Bioplan und die beteiligten Baufirmen Ende September zu einem Pressetermin. Dabei bedankte sich Oberbürgermeister Sebastian Frei bei allen Beteiligten, die durch die gute Zusammenarbeit zu der zügigen Erschließung beigetragen haben. „Der Nordhang des zweigeteilten Baugebiets hat durch die Straßenanordnung eine sehr schöne Erschließungsform erhalten“, fand das Stadtoberhaupt. Der Gemeinderat hatte in einer der vergangenen Sitzungen auch schon die künftigen Straßennamen beschlossen: Kandelweg, Kastanienring und Kiefernweg werden diese künftig heißen.

Mit der Vermarktung der Bauplätze soll Mitte nächsten Jahres begonnen werden, über einen Mangel an Interessenten kann sich die Stadt nicht beklagen. Der Kaufpreis für die Grundstücke wurde noch nicht festgelegt, dies erfolgt durch den Gemeinderat, sobald die Erschließungskosten endgerechnet sind. Die Vermarktung soll evtl. über das neu eingeführte Punktesystem erfolgen, das derzeit bei der Vermarktung des Baugebiets „Waldäcker“ in Babstadt eingesetzt und bei Bedarf noch angepasst wird.

Karsten Schmidt, Geschäftsführer des Ingenieurbüros Bioplan freute sich besonders über den Abschluss der Erschließungsarbeiten, ist es doch die erste Erschließung eines Baugebiets, die das Ingenieurbüro, mit dem die Stadt schon lange Jahre gut zusammenarbeitet, in eigener Regie durchgeführt hat. „Das Baugebiet wird im Trennsystem entwässert, hierfür wurden jeweils rund 1.030 m an Schmutz- und Regenwasserkanälen verlegt. Das Regenwasser wird gedrosselt über zwei Becken in den Raubach eingeleitet. Es wurden 64 Schachtbauwerke errichtet, 7.000 m² Fläche asphaltiert, 2.500 m² Fußwege erstellt und rund 4,5 km Bordsteine gesetzt. Auch die Barrierefreiheit wurde an den Übergängen berücksichtigt. Ich hoffe, dass sich die privaten Bauherren in diesem schönen Baugebiet heimisch fühlen werden“, betonte Schmidt.

Im Baugebiet Kandel befinden sich 71 Bauplätze mit Flächen zwischen 300 und 1.300 m². Zugelassen sind neben Einfamilien- und Reihenhäusern auch Mehrfamilienhäuser. Durch den Bau des Kindergartens St. Anna, der auch schon weit vorangeschritten ist und voraussichtlich im ersten Halbjahr 2020 eröffnet wird, ist das Baugebiet vor allem auch für junge Familien attraktiv.

In ferner Zukunft kann dann bei Bedarf auch noch der Südhang vom „Kandel“ als zweiter Bauabschnitt erschlossen werden. Wann dies erfolgen wird, wird sich zeigen. Einen Aufstellungsbeschluss dazu gibt es bereits, einen Bebauungsplan aber noch nicht, da auch in fast allen Ortsteilen derzeit Erschließungsprojekte in unterschiedlichen Phasen laufen.


 
 
 
 
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