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Zweiter Bauabschnitt der Sanierungsarbeiten startet im Herbst

Den Förderbescheid für die Fortführung der Sanierung des Bad Rappenauer Freibades hat Justizminister Guido Wolf an Oberbürgermeister Hans Heribert Blättgen bei einem Vor-Ort-Termin im RappSoDie überreicht. Insgesamt knapp 270.000 Euro erhält die Stadt Bad Rappenau aus dem Tourismusinfrastrukturprogramm für den 2. Bauabschnitt, der im Herbst startet. Für den ersten Abschnitt, der rund 1 Million Euro gekostet hat, gab es bereits Fördermittel in Höhe von 170.000 Euro.

Guido Wolf betonte, dass Baden-Württemberg als Tourismusland sehr viel zu bieten, aber auch noch sehr viel Potential habe. So sei er immer wieder im Land unterwegs, um touristische Leuchtturmprojekte vor Ort anzuschauen. „Mit über 52 Millionen Übernachtungen gab es im vergangenen Jahr einen neuen Rekord im Land, der sich auch in Bad Rappenau widergespiegelt hat. So konnte hier eine Steigerung von 9% bei den Ankünften und ein Plus von rund 7% bei den Übernachtungen verzeichnet werden“, sagte Wolf über die touristische Entwicklung. Interessant sei, dass in Bad Rappenau auch überdurchschnittlich viele ausländische Gäste ihre Zeit verbringen. „Bad Rappenau leistet als Kurstadt einen wichtigen Beitrag zum Erfolg des Tourismuslandes Baden-Württemberg“, lobte Wolf die Stadt. Das Land tue, was es könne, um solche wichtigen Tourismusprojekte zu unterstützen. Dies wurde nicht zuletzt durch die Aufstockung der Mittel im Fördertopf von 5 auf 7 Millionen Euro ermöglicht. Zuletzt dankte er der Stadt dafür, dass immer wieder in das Bad investiert wird, da dies eine wichtige Einrichtung für die Menschen sei, um im Alltag eine Auszeit zu finden und zur Ruhe zu kommen. „Es boomt“, so der Minister.

Auch Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch zeigte sich erfreut über die gute Entwicklung in Bad Rappenau nach den schweren Jahren, die die Kur hinter sich habe. Das Bad sei eine gute und wichtige Einrichtung für Jung und Alt, daher freue sie sich, dass nach den Investitionen der vergangenen Jahre die Sanierung fortgeführt wird.

Oberbürgermeister Blättgen bedankte sich für die erneute Förderung durch das Land aus dem Tourismusinfrastrukturprogramm und betonte, dass es sich um ein sehr wichtiges Förderinstrument handle, ohne das viele Investitionen in Freizeiteinrichtungen wie das Freibad nicht möglich wären. So ziehe jeder investierte Euro mehrere Euro an volkswirtschaftlichem Nutzen nach sich. „Das RappSoDie ist eine wichtige Einrichtung für die Einwohner und die Gäste unserer Stadt. Man findet hier alles unter einem Dach“, so Blättgen.

Der 2. Bauabschnitt der Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen im Freibad mit einem Gesamtvolumen von rund 1,04 Millionen Euro netto wurde am 23.03.2017 mehrheitlich vom Gemeinderat beschlossen und beinhaltet den Neubau des Umkleidegebäudes, die Sanierung des Gastrobereichs, den Neubau einer Toilettenanlage, die Sanierung und Aufrüstung der Solarabsorberanlage, die Beschattung des Kleinkindbeckens, einen Wasserspielplatz beim Kleinkindbereich, Umkleidehäuschen sowie Sanierungsarbeiten am Eingangsbereich und die Umsetzung von Auflagen des Gesundheitsamts.