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02.12.2018 – 06.01.2019, Wasserschloss Bad Rappenau
Geöffnet sonntags 13:00 – 18:00 Uhr

Die Ausstellung hat den Titel „Haltungen“. Sie führt vier Künstler aus Baden-Württemberg der Künstlergruppe „GLUT“ im Wasserschloss Bad Rappenau zusammen.

Die Künstlergruppe „GLUT“ besteht eigentlich seit mehr als 40 Jahren. Die Künstler haben zusammen u.a. bei Dieter Göltenboth (Schüler von Willi Baumeister) und Theo Fritz (Schüler von Horst Antes) Kunst und Technik von 1971 – 1975 in Stuttgart studiert. Nie haben sie sich aus den Augen verloren, jeder ging seiner Lebensgeschichte in Baden-Württemberg nach. Erst 2016 entstand die Idee einer gemeinsamen Ausstellung im Wasserschloss Bad Rappenau.
Der Name der Künstlergruppe war schnell gefunden: „GLUT“ – die Anfangsbuchstaben der Vornamen der Künstler. Verbindet doch die Glut alle vier miteinander: die brennende Begeisterung und Neugier für künstlerische Ausdrucksmöglichkeiten, unterschiedlichste Techniken und Materialien.

Gerd Vetter zeichnet und malt, wobei in den letzten Jahren das Zeichnen mit Kohle den Schwerpunkt seines Schaffens ausmachte. Eine große Anziehungskraft üben Bäume auf ihn aus. Totholz und Wurzelgeflecht finden sich häufig in seinen Bildern. Neuerdings spielen auch figürliche Darstellungen eine immer größere Rolle. Vetter lebt und arbeitet in Igersheim.

Ludwig Hönle, der in Gammertingen lebt und arbeitet, malt in transparentem Aquarell Gedichte, die die Weite und das Daheim zugleich offenbaren. Bedingt durch die Liebe zur Natur zeigen seine oft kleinen Bilder einen besonderen, einen großen Blick auf den luftigen Moment in Wort und Augenschein. Neben Eindrücken der Schwäbischen Alb prägen vor allem die normannische und bretonische Küste sein Werk.

In Uli Deuters Arbeiten gewinnt das bildnerische Matrial hohen Wert, sein Rang ist konkret und abstrakt zugleich, seine Schönheit frappierend und wohltuend, oft zärtlich. Das Erleben dieser Materialbilder ist intensiv und federleicht zugleich. Deuter lebt und arbeitet in der Nähe von Karlsuhe.

Der in Bad Rappenau lebende Künstler Thomas Pfriem findet seinen künstlerischen Ausdruck im Feuer, dem keramischen Brand. Die GLUT ist fertig. Im für die Ewigkeit gebrannten Ton werden die Beobachtungen des Jetzt festgehalten. Figuren, die mit ihrer Haltung vom Gestern, Heute und Morgen erzählen, das Möbiusband, das uns mit seinem „Innenundaußen“ und „Obenundunten“ unser Raumverständnis vorhält und die Materialstrukturen, die uns in Träume führen. Keramische Plastiken in Verbindung mit Aluminium verstärken die irdene Grundherkunft, die Verbindung mit Holz zeigt das Feuer, den keramischen Brand.

Zur Eröffnung der Ausstellung „Haltungen“ am Sonntag, dem 02.12.2018, um 14:00 Uhr mit musikalischem Beitrag von Eckhart Sültemeyer sind alle Interessierten ganz herzlich eingeladen. Die Ausstellung ist anschließend bis zum 06.01.2019 immer sonntags von 13 bis 18 Uhr sowie nach telefonischer Vereinbarung (Tel.: 07264/9605280) geöffnet. Am 06.01.2019 findet um 17 Uhr eine Finissage statt.
Der Eintritt zur Ausstellung ist frei.