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Die Resonanz auf die Sammelaktion war so überwältigend, dass diese nun bis Ende November verlängert wird. So konnten allein im Stadtgebiet schon mehrere volle Kartons mit alten Handys zum Recycling gegeben werden. Vielen Dank an alle, die bisher schon dazu beigetragen haben, dass die Mobiltelefone nachhaltig entsorgt werden und damit noch etwas Gutes bewirkt wird!


Bis 30.11.2021 in den BürgerBüros:

Haben Sie noch ein altes Handy in einer Ihrer Schubladen, das Sie nicht mehr benötigen? Dann bringen Sie es doch bei nächster Gelegenheit bis zum 30.11.2021 ins Bürgerbüro im Rathaus mit und werfen Sie es in die bereitstehende Sammelbox. Auch in den Bürgerbüros der Stadtteile stehen die Sammelboxen bereit.

In die Sammelboxen können ausschließlich Handys und Smartphones ohne Akku eingeworfen werden. Zubehör wie Kopfhörer oder Ladekabel können nicht über die Sammelaktion abgegeben werden. Diese bitte bei einem Wertstoffhof abgeben.

Bad Rappenau beteiligt sich im Rahmen der landesweiten „Handy-Aktion Baden-Württemberg“ an der Sammlung von gebrauchten Mobiltelefonen, die einem geordneten Recycling zugeführt werden.

Mit dem Erlös der Aktion werden Bildungs- und Gesundheitsprojekte unterstützt.

Wie funktioniert der Recyclingprozess?

Der gesamte Recyclingprozess findet vollständig in Deutschland statt. Bei einer Firma in Flensburg werden die Geräte erfasst und sortiert. Ca. 15 Prozent der Handys eignen sich noch zur Weiternutzung. Diese werden repariert bzw. wieder aufbereitet. Sämtliche Daten werden gelöscht. Der große Anteil von 85 Prozent der Geräte wird bei einem Unternehmen in Reken fach- und umweltgerecht zerkleinert und geschreddert. Dabei werden die Daten zerstört. Anschließend werden die geschredderten Teile bei einer Firma in Lünen eingeschmolzen. Kupfer, Silber, Gold, Platin und Palladium werden zurückgewonnen und als Sekundär-Rohstoffe am Rohstoffmarkt verkauft. Somit sind sie einsetzbar für neue Produkte.

Welche Stoffe können recycelt werden?

Durchschnittlich können pro recyceltem Gerät 150 mg Silber, 25 mg Gold, 9 g Kupfer sowie kleine Mengen von Palladium und Platin zurückgewonnen werden. Die Mengenangaben stammen von der Deutschen Telekom und der Tegcycle Solutions GmbH, welche für den inländisch stattfindenden Rücknahme- & Recyclingprozess verantwortlich ist.

Erlöse aus den Handy-Sammlungen:

Für jedes Handy, das über die Handy-Aktion Baden-Württemberg gesammelt wird, erhält die Handy-Aktion Baden-Württemberg einen Geldbetrag (aktuell ungefähr 50 Cent). Mit dem Erlös werden drei nachhaltige Bildungs- und Gesundheitsprojekte in Afrika unterstützt:

  • Uganda (Aktion Hoffnung): Anpassung an den Klimawandel
  • Demokratischen Republik Kongo (Difäm/Brot für die Welt): Gemeinsam für Gesundheit
  • Äthiopien (EJW-Weltdienst): Zukunftschancen durch Ausbildung

Ausführliche Informationen zu den drei Projekten unter www.handy-aktion.de/spendenprojekte

 

In Deutschland liegen ungefähr 199 Millionen Mobiltelefone ungenutzt herum und mit ihnen beträchtliche Mengen an Kupfer, Kobalt, Silber, Gold und Palladium. Ziel der Handy-Aktion ist es, diese Schätze zu heben, wieder in den Kreislauf zurückzuführen und gleichzeitig auf die globalen Zusammenhänge aufmerksam zu machen. Noch sind vielen Handynutzerinnen und -nutzern diese Zusammenhänge und deren Auswirkungen auf Mensch und Umwelt wenig bewusst.

Smartphone & Co. gehören heute zu unserem Alltag und scheinen unverzichtbar. Die Rohstoffe, die in ihnen stecken, führen in vielen Regionen zu Konflikten. Unter der Gewalt leidet besonders die Zivilgesellschaft. Der Abbau der Rohstoffe schädigt in vielen Ländern Menschen und Umwelt. Dazu kommen kurze Lebens- und Nutzungsdauer der Produkte. Im Durchschnitt wird ein Mobiltelefon nur 18 bis 24 Monate genutzt. Danach landet es meist in der Schublade.

Die Entsorgung wird oft illegal durchgeführt. Trotz Basler Konvention und dem damit einhergehenden Exportverbot gelangen immer noch viele Geräte auf illegalen Wegen nach Afrika oder Asien, wo der Elektroschrott unter fragwürdigen Bedingungen „recycelt“ wird. Traurige Berühmtheit erlangte die 1.600 Hektar große Elektroschrottmüllhalde in Agbogbloshie in Ghana: sie zählt zu den verseuchtesten Umweltbrennpunkten der Welt.

 
 
 
 
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