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19.08. – 30.09.2018 im Wasserschloss Bad Rappenau:

Mit Tahiche Diáz, Ana Beltrá Álvarez, Ciro Miró und Dinah Busse, Milena Aguilar, Inna Artemova, Mike Spike Froidl

Der Kunstverein Bad Rappenau zeigt vom 19. August sechs Wochen lang die Ausstellung Imágenes inimaginables: Kanarische Kunst im Dialog.
Imágenes inimaginables - Bilder, die man sich nicht vorstellen kann. Bilder, die eine derartige Kraft und Poesie ausstrahlen, dass man sie sehen und mit all seinen Sinnen erfassen muss. Die Kanarischen Künstler Tahiche Diáz, Ana Beltrá Álvarez, Ciro Miró sind inspiriert von der einzigartigen Landschaft und dem unglaublichen Licht ihrer vulkanischen Heimat. Sie treten in einen Dialog mit der spanischen Künstlerin Milena Aguilar, der Moskauerin Inna Artemova, dem Meisterschüler von Robin Page und ehemaligen Dozenten der Münchener Kunstakademie Mike Spike Froidl und Berliner Malerin Dinah Busse.
Die Ausstellung wird kuratiert von Marianne Kapfer (whatulookinart.com) und Michael Steiner in Zusammenarbeit mit dem Kunstverein Bad Rappenau und CANARIAS EN EUROPA, einer Gesellschaft zur auswärtigen Kulturförderung der Kanarischen Inseln.

Tahiche Díaz gehört zweifellos zu den herausragenden zeitgenössischen Künstlern Spaniens. Sein künstlerischer Ansatz ist konzeptionell, narrativ und figurativ in einer sehr barocken Weise. Über die Jahre entwickelte der 41-jährige Bildhauer aus Teneriffa ein vielfältiges Oeuvre und sein eigenes Narrativ. Es ist die Erzählung von El Paseante - dem vergesslichen Astronauten, der nach einer 1460-tägigen Mission aus dem All zurückkehrt. Aus der Erzählung "Erinnerungen an das Paradies" zeigt Tahiche Díaz im Wasserschloss Bad Rappenau das erste Kapitel die "Rebellion der Kreaturen". Zuvor waren seine Werke in einer großen Einzelausstellungen im TEA Tenerife Espacio de las Artes in  Santa Cruz, dann auf 1700qm in Berlin und in Bern zu sehen. Im Mittelpunkt stehen Elefanten, die sich stellvertretend für alle geschundenen Geschöpfe der Natur gegen ihre Peiniger auflehnen. Der Künstler versucht die Erinnerungen des vergesslichen Astronauten zu rekonstruieren und kombiniert seine virtuosen Plastiken aus Keramik mit Zeichnungen und führt uns in die vielschichtige, philosophische und künstlerische Welt des Tahiche Díaz.

Ciro Miró aus Gran Canaria ist  Maler und Schauspieler, der in vielen bekannten Filmen aufgetreten ist. Er ist der Enkel eines der bekanntesten Maler Gran Canarias - Baudillio Miró Mainou.
In seiner Kindheit hat Ciro es geliebt, seinem Großvater beim Malen zuzuschauen und verbrachte bis zu seiner Jugend sehr viel Zeit zwischen dessen Leinwänden - der Grundstein für seine Leidenschaft und Gabe zur Malerei war gelegt!
1996 zog Ciro Miró nach Madrid um seiner zweiten Leidenschaft nachzugehen - der Schauspielerei! Er absolvierte ein Studium an der Schauspielschule von Cristina Rota. In seiner Freizeit malte Ciro seine ersten Werke in Acryl - vulkanische Landschaften, wilde Strände, Steine und Berge, die ihn so geprägt haben. Das Malen ließ ihn mit seiner Heimat verschmelzen und somit hatte er immer ein Teil Gran Canarias bei sich. Seine Werke sind expressionistisch - mal abstrakt, mal klar definiert. Auch seine Gefühlswelt in der sich Ciro beim Malen befindet, spiegelt sich in seinen Bildern wieder. In seinen Worten: „Meine innere Welt sieht der Betrachter in Form von Kanarischen Landschaften!“
www.ciromiro.com

Ana Beltrá Álvarez kommt aus Las Palmas de Gran Canaria. Sie studierte bildende Kunst an der Universität von Barcelona und spezialisierte sich auf grafische Drucktechniken. Sie ergänzte ihre Ausbildung an der Università della Immagine in Mailand. Desweiteren ist sie in Kulturmanagement, Textildesign und Gravur tätig. Derzeit verbindet sie ihre Arbeit als plastische Künstlerin und Designerin von Druckgrafik, Innenarchitektur und spezifischen urbanen Interventionsprojekten. Sie hat an zahlreichen Ausstellungen in Barcelona, Mailand, Bologna, Madrid, Teneriffa und Las Palmas de GC teilgenommen. Sie gewann mehrere Preise und Stipendien wie die Biennale von Teror, Plácido Fleitas, den Preis der Stadt Las Palmas und das Stipendium der Stiftung Joan Miró.
www.anabeltra.com

Milena Aguilar zeigt ihre berühmten Radierungen und grafischen Arbeiten von Insekten und Muscheln. Sie studierte  an der Hochschule für Freie Künste Braunschweig und war Meisterschülerin von Prof. Malte Sartorius. Sie bekam etliche Kunstpreise und hatte an verschiedenen Hochschulen Lehraufträge.  Ihre Arbeiten befinden sich in Museen und Sammlungen wie dem Kupferstichkabinett und der Nationalbibliothek von Madrid oder der Kunstsammlung der Volkswagenbank.
www.milena-aguilar.com

Inna Artemova studierte Architektur in Moskau (MArchI). Sie wurde mit dem 2. Platz des Architekturpreises der Russischen Föderation ausgezeichnet. Sie zeigt Bilder aus ihrer Reihe „Reinventing Utopia“. In diesen Arbeiten beschäftige sieh mit dem Verhältnis zwischen sozialen Utopien und Architektur. „In der Vergangenheit war die Entwicklung sozialer Utopien immer auch die Suche nach der idealen Stadt. Angefangen bei Platon über Thomas Morus verbanden ihre Schöpfer die gesellschaftliche Vision stets mit einer zukunftsweisenden Idee für einen idealen Ort. Als bis ins Extreme überhöhter Idealvorstellung wohnt einer Utopie zugleich die Tragik ihrer Unrealisierbarkeit inne. Das hiernach fast notwenige Scheitern von sozialen Utopien ist oft eng verknüpft mit dem Niedergang der hiermit verbundenen architektonischen Visionen. Deutlich wird dies an der verfallenen Architektur der sozialistischen Moderne, aber auch an Städten wie Brasilia oder den in neuerer Zeit entstandenen chinesischen Geisterstädten. Das Motiv der Auflösung, des Verfalls und des Umschlagens in eine Dystopie stellt daher die Kehrseite gesellschaftlicher Idealvorstellungen und ihrer architektonischen Umsetzung dar.“
www.inna-artemova.de

Mike Spike Froidl studierte Malerei an der Münchner Kunstakademie bei dem kanadischen Fluxus- und PopArt- Künstler Robin, dessen Meisterschüler und späterer Assistent er wurde. Daneben hatte er Unterricht beim Zenmönch K. Kuwahara in der Kunst der fernöstlichen Kalligraphie. Froidl malt Rollbilder im Stil der japanischen Kakemono. Seine Werke sind eine Mischung von fernöstlicher und westlicher Maltechnik mit einer politischen oder gesellschaftskritischen Botschaft.
www.mike-spike-froidl.de

CANARIAS EN EUROPA
Die Sociedad para la Promoción Cultural de CANARIAS EN EUROPA ist eine Gesellschaft zur auswärtigen Kulturförderung der Kanarischen Inseln. Vorsitzender ist der ehemalige Ministerpräsident der Kanaren Jerónimo Saavedra, der in den 90 Jahren auch spanischer Bildungsminister unter Felipe González war. Die Gesellschaft fördert und unterstützt Künstler aus den Kanaren bei ihren Projekten im Ausland. CANARIAS EN EUROPA arbeitet dabei eng mit der Kanarischen Landesregierung sowie den verschieden Inselverwaltungen und Städten zusammen. Ihren Sitz hat die Gesellschaft in Arrecife de Lanzarote.

Die Ausstellung „Imágines inimaginables“ im 1. OG des Wasserschlosses Bad Rappenau wird am Sonntag, den 19.08.2018 um 17:00 Uhr eröffnet. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Die Ausstellung ist anschließend bis zum 30.09.2018 an allen Sonn- und Feiertagen von 13 bis 18 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung mit Kurator Michael Steiner, Tel. 01754406095 geöffnet. Der Eintritt kostet 2 Euro.