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    Wasserschloss Bad Rappenau Nacht

Seit mehr als 25 Jahren fährt das Patenboot der Kurstadt, das Minentauchereinsatzboot „Bad Rappenau“, zur See. In all den Jahren hat es noch nie einen Kommandowechsel ohne Teilnehmer aus der Patenstadt gegeben. Und so reiste Anfang Juli eine kleine Delegation aus Bad Rappenau in den hohen Norden, um an der feierlichen Zeremonie im Marinestützpunkt in Kiel teilzunehmen. Trotz der Einschränkungen durch das Coronavirus hatten die Verantwortlichen in Kiel den Besuch aus der Patenstadt möglich gemacht.

Auch wenn der Aufenthalt nur kurz war, gab es viel zu erleben. Am Anreisetag konnten die Gäste gemeinsam mit dem „alten“ Kommandanten, Korvettenkapitän Philipp Klimmek, einen Rundgang durch die Ausstellungn zur Geschichte und den Aufgaben des 3. Minensuchgeschwaders machen. Die Wanderausstellung soll im kommenden Frühjahr auch im Rathaus Bad Rappenau gezeigt werden. Bei einem gemeinsamen Abendessen verabschiedeten sich die Gäste aus der Patenstadt vom bisherigen Kommandanten, der im Rahmen eines Austauschprogrammes für drei Jahre in die USA gehen wird. 4,5 Jahre lang – und damit länger als alle seine Vorgänger – war Klimmek Kommandant der „Bad Rappenau“ und in dieser Zeit regelmäßig zu Gast in der Patenstadt. Auch beim Besuch in Kiel konnte man einige alte Bekannte von der Besatzung wieder treffen und gleichzeitig auch neue Besatzungsmitglieder kennen lernen.

Am folgenden Tag, dem 02.07.2020, stand die feierliche Kommandoübergabe auf dem Programm. Hier übernahm Kapitänleutnant Jan Brodersen das Kommando über die „Bad Rappenau“ von Korvettenkapitän Philipp Klimmek. Geleitet wurde die Zeremonie von der Stellvertreterin des Geschwaderkommandeurs, Fregattenkapitän Inka von Puttkamer. Da das Boot derzeit noch auf der Werft in Wolgast liegt, fand die Kommandoübergabe an Bord des Schwesterschiffs „Rottweil“ statt. Gäste und auch die Besucher aus der Patenstadt konnten die Zeremonie von der Pier aus erleben, um einen ausreichenden Sicherheitsabstand zu gewährleisten. Bei der anschließenden kurzen Feier auf der Pier begrüßten die Gäste aus der Patenstadt Kapitänleutnant Jan Brodersen, den 12. Kommandanten „ihres“ Bootes. Bei einer anschließenden Barkassenfahrt durch die Kieler Förde bestand Gelegenheit, sich näher kennen zu lernen.

Jan Brodersen stammt aus Nordrhein-Westphalen und ist seit dem Jahr 2005 bei der Marine. Nach dem Studium der Betriebswirtschaftslehre hat er – wie sein Vorgänger - die Ausbildung zum Offizier auf Minenjagdbooten durchlaufen und zusätzlich die Ausbildung zum Minentaucher absolviert. Im Jahr 2013 begann er seine Laufbahn als Wachoffizier auf Minenjagdbooten in Kiel und durchlief bis 2018 alle Stationen vom dritten bis zum ersten Wachoffizier. Die Zeit als Wachoffizier schloss er mit der Zuerkennung der Eignung zum Kommandanten ab. Von 2018 bis zur Kommandoübernahme hat Jan Brodersen als Ausbildungsoffizier im Ausbildungszentrum des 3. Minensuchgeschwaders gearbeitet, wo er junge Soldaten auf ihre Einsätze vorbereitete. Zusammen mit seiner Partnerin hat er eine Tochter (6 Jahre) und einen Sohn (2 Jahre) und lebt in Schwentinental bei Kiel. Der neue Kommandant reist gerne, ist gern in der Natur, fährt Motorrad und kann sich für jede Art von Sport begeistern. Dies führte ihn vor einigen Jahren auch in den Kraichgau, wo er am Triathlon „Challenge Kraichgau“ teilgenommen hat. Ein Weg, den Kapitänleutnant Jan Brodersen in Zukunft hoffentlich häufiger einschlägt, wenn er die Patenstadt Bad Rappenau im Süden besucht.
 

 
 
 
 
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