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Anfang April wurden sie installiert: die beiden RadSERVICE-Punkte in Bad Rappenau. Einen finden Radler zwischen Kurhaus und Luna Bar in der Kernstadt, der zweite befindet sich am Neckartal-Radweg in Heinsheim vor dem Eingang zur Josef-Müller-Halle.

Die RadSERVICE-Punkte verfügen über ein stabiles Stahlgehäuse und sind fest im Boden verschraubt. An den Stationen finden sich verschiedene Werkzeuge, mit denen kleinere Defekte behoben werden können. Dank der Halterung zur Fahrradaufhängung gehen Reparaturen leicht von der Hand. Noch mehr Service bietet außerdem die mit einem Manometer ausgestattete Luftpumpe. So können Radler unterwegs kleine Pannen schnell selbst beheben oder platte Reifen wieder aufpumpen – und das rund um die Uhr!

Damit das immer reibungslos funktioniert, kümmern sich in Bad Rappenau mehrere Ehrenamtliche um die beiden Punkte. Klaus Ries-Müller schaut zum Beispiel mehrmals in der Woche im Kurpark nach dem Rechten. Um die Station in Heinsheim kümmert sich überwiegend Martin Wacker. Unterstützt werden sie von Jochen Hirschmann, er hatte die Einrichtung der Stationen auch angeregt, und Ralf Kälberer.

Negatives kann – zum Glück – bisher niemand berichten. Es kam noch nicht zu Vandalismusschäden, und es musste auch noch nichts ausgetauscht oder ersetzt werden. Dabei werden die beiden Stationen gut in Anspruch genommen. „Vor allem an Sonntagen ist sogar manchmal eine Schlange vor den Punkten“, berichtet Klaus Ries-Müller. Er hat beobachtet, dass auch viele Familien das Angebot nutzen. „Vor allem die hochwertige Luftpumpe ist sehr beliebt“, berichtet Jochen Hirschmann. Dass die Station in Heinsheim am richten Ort steht, zeigen die vielen Radler, die während des kurzen Pressetermins auf dem angrenzenden Radweg vorbeikommen.

„Für uns ist es wichtig zu wissen, dass sich jemand um die Stationen kümmert“, lobte Oberbürgermeister Sebastian Frei die Ehrenamtlichen, „und es entlastet auch unseren Bauhof. Denn es wäre schlimm, wenn jemand die Stationen nutzen möchte und sie dann nicht funktionieren.“

Sofern es möglich ist, sollen die RadSERVICE-Punkte noch durch Ladestationen für E-Bikes ergänzt werden. Vor allem das Kurhaus wäre hierfür ein geeigneter Standort. Michael Feil vom Tiefbauamt steht zu diesem Thema im Austausch mit anderen Städten, um ein optimales System zu finden, das einfach zu handhaben und gleichzeitig sicher ist.

Gefördert wurden RadSERVICE-Stationen von der Initiative RadKULTUR in allen Kommunen in Baden-Württemberg. Unterstützt wurde die Aktion auch vom Ministerium für Verkehr des Landes Baden-Württemberg und vom Landratsamt Heilbronn. Einen Teil der Kosten für die rund 1.900 Euro teuren RadSERVICE-Punkte übernahm der Landkreis. Dieser ist finanziell auch für die Unterhaltung zuständig.




 
 
 
 
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