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Kurz vor dem Abschluss befinden sich die Sanierungsarbeiten an der Grundschule in Bonfeld. Nur noch ein paar Kleinigkeiten sind zu erledigen, so dass die Kinder pünktlich zum Beginn des neuen Schuljahres nach rund 1,5 Jahren endlich wieder in das Schulgebäude einziehen können. Das früher eher dunkle Gebäude verströmt nun den Charme eines Neubaus mit hellen, lichtdurchfluteten und freundlichen Räumen. Wichtig war den Architekten dabei, etwas Zeitloses zu schaffen „daher ist das Farbkonzept eher zurückhaltend gehalten, auch von außen, denn nur weil es eine Schule ist, muss das Gebäude nicht knallbunt sein“, so Architekt Markus Fischer vom Architekturbüro Fischer Ziebold.

Beherrschte damals noch eine „müffelnde“ dunkelgrüne Filzbespannung die Wände, werden die Schüler heute mit einer modernen, hellgrünen Farbe begrüßt, die sich durch die Aula in die Klassenzimmer fortsetzt. Die Aula, in der früher das Tageslicht fehlte, ist insgesamt durch neue Fenster viel heller als zuvor, zudem sind hier Bücherregale für den Leseclub untergebracht.

Aber nicht nur die Farbe und Helligkeit hat sich geändert, auch gibt es in der Schule nun viel mehr Platz als vorher. Für die große Kernzeitgruppe mit fast 60 Kindern wurde eigens ein neuer großzügiger Raum angebaut, mit Durchreiche zu einer neuen Küche. Auch die neue Küche war ein Punkt, der für die Schulleitung wichtig war, „für die künftige Versorgung der Kinder mit warmen Mahlzeiten sowie für künftige Schulprojekte, die hoffentlich beide bald wieder starten können, wenn es die Corona-Regelungen zulassen“, so Schulleiterin Tanja Schleifer.

Bei einem Vor-Ort-Termin überzeugte sich Oberbürgermeister Frei von der gelungenen Sanierung. „Es ist richtig schön, wenn man hier reinkommt, da verspürt man sofort einen Wow-Effekt“, stellte das Stadtoberhaupt fest. „Wir sind stolz darauf, dass wir diese Maßnahme in Bonfeld umgesetzt haben, dies soll auch als politisches Signal an die Ortsteile verstanden werden, dass wir uns zu den Ortsteil-Schulen bekennen“. Momentan wird auch die denkmalgeschützte Grundschule in Grombach saniert.

Auch Schulleiterin Tanja Schleifer war die Freude, jetzt endlich in das neue Schulgebäude einziehen zu dürfen, anzumerken: „Ich freue mich riesig auf die Gesichter der Kinder, wenn sie das erste Mal hier hereinkommen, nachdem sie jetzt so lange Zeit in den Containern untergebracht waren.“

Nach der Sanierung des Schulgebäudes steht in den kommenden Monaten noch die Neugestaltung des Außenbereichs auf der Tagesordnung. Hier soll z.B. ein Trampolin installiert werden, für das sich die Kinder bei einer Umfrage fast einstimmig ausgesprochen haben, daneben kommt noch ein Klettergerüst und eine kleine Bühne mit Sitzmöglichkeiten für Veranstaltungen hinzu.

Insgesamt wurden für die Maßnahme mehr als 3 Millionen Euro investiert. Gefördert wurde die nachhaltige energieeffiziente Sanierung mit einem Zuschuss in Höhe von 93.240 € durch das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg aus dem Förderprogramm Klimaschutz Plus. Des weiteren gab es Zuschüsse aus dem Kommunalinvestitionsförderungsgesetz zur Verbesserung für die Schulinfrastruktur in Höhe von 286.000 €, aus dem Programm „Chancen durch Bildung – Investitionsoffensive Ganztagesschulen“ in Höhe von 98.000 € für den Anbau und aus dem Ausgleichsstock 240.000 €.

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