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Sanierung in Bonfeld ist nahezu beendet

Noch bis zum Jahresende läuft die Maßnahme. Die Bürger in Bonfeld haben viel auf sich genommen, doch es hat sich gelohnt und die neue Ortsmitte kann sich sehen lassen. „Das Ergebnis ist mehr als gelungen und kann vielleicht als Blaupause für andere Ortsteile dienen, die auch noch Bedarf haben“, freut sich Oberbürgermeister Sebastian Frei. Mit der Sanierung wurden die öffentlichen Verkehrsräume mit den Parkflächen und Gehwegen sowie den darin integrierten Bäumen und dem Grün aufgewertet. Auch diese Sanierungsmaßnahme hat wieder gezeigt, dass viele private Grundstückseigentümer mitziehen, wenn die Stadt etwas investiert. Bereits 2011 wurde Bonfeld in das Landessanierungsprogramm aufgenommen, und steht nun, 10 Jahre später, kurz vor dem Abschluss.Doch auch wenn sich die Sanierung in Bonfeld dem Ende zuneigt, sind unter Umständen immer noch kurzfristige Aufnahmen möglich. Sofern hier noch ein Bedarf besteht, sollten sich die Interessenten schnellstmöglich mit Herrn Steeb vom Bauverwaltungsamt in Verbindung setzen (armin.steeb@badrappenau.de, Tel.: 07264/922-457), um sich beraten zu lassen.

Neues Domizil für Verwaltungsstelle & Bauhof Bonfeld

Auch in die Verwaltungsstelle wurde investiert – hierfür wurden im Untergeschoss des ehemaligen Feuerwehrgebäudes die Räume umgebaut und saniert, der Umzug der Verwaltungsstelle in die neuen Räumlichkeiten ist für Mitte Mai geplant. Auch der Bauhof erhält in dem Gebäude ein neues Domizil. Insgesamt wurde an der neuen Verwaltungsstelle, in der sich auch das zukünftige Wahllokal befindet, rund ein halbes Jahr lang gearbeitet, einige Dinge wie z.B. Möblierung, Beleuchtung, Beschilderung, ein neuer Anstrich des restlichen Gebäudes und der Bank stehen noch aus und sollen folgen. „Die städtische Infrastruktur im Ort zu halten, darin zu investieren und sie stetig zu verbessern ist uns wichtig“, so der Oberbürgermeister. „Die Bonfelder identifizieren sich stark mit ihrem Ort, auch das BürgerBüro wird hier stark frequentiert, die Bonfelder erledigen gerne ihre Sachen im eigenen Ort“, weiß der Rathauschef. Was mit den freiwerdenden Räumlichkeiten der alten Verwaltungsstelle und des Bauhofs geschieht, steht noch nicht fest. Für eine mögliche Nachnutzung kann hier alles in Betracht gezogen werden. Gedankenspiele gibt es schon. Wünschenswert wäre eine Hausarztpraxis. Aber auch Wohnzwecke erscheinen möglich.
 
0715 Verwaltungsstelle Bauhof k
In das ehemalige Feuerwehrhaus ziehen bald die Verwaltungsstelle und der Bauhof ein.


Großer Sanierungsbedarf in Obergimpern

Neben Bonfeld wurde auch Obergimpern in das Landessanierungsprogramm aufgenommen, was zeitgleich mit einem anderen Ortsteil eigentlich ungewöhnlich ist. Aber wiederum ist es auch kein Wunder, hat die Stadt doch verstärkt darauf hingearbeitet und in verschiedenen Terminen und Gesprächen mit dem Regierungspräsidium und dem Wirtschaftsministerium letztlich die Dringlichkeit der Maßnahme immer wieder verdeutlicht und schließlich damit die Aufnahme in das Programm erreicht.
Und in Obergimpern ist der Bedarf groß, da sind sich alle einig. Unter anderem soll in diesem Zusammenhang auch in die Verwaltungsstelle investiert werden, die zum Beispiel noch nicht barrierefrei ist. Und auch den vielen Leerständen soll damit entgegengewirkt werden. Das Sanierungsgebiet zieht sich durch den kompletten Ortskern, etwa von der Schule bis zur Bahnlinie und beinhaltet auch die komplette Hauptstraße, im Prinzip alles, was bis zu den 50er Jahren gebaut wurde. Auch die Krebsbachhalle ist im Sanierungsgebiet dabei, denn es besteht schon lange der Wunsch, die Halle anzugehen.
Die Sanierung läuft bis 2029, man steht hier also noch ganz am Anfang. Der nächste Schritt werden v.a. Beratungsgespräche sein, für die sich schon jetzt ein großer Bedarf abzeichnet. Die nächsten freien Beratungstermine in Obergimpern finden am Mittwoch, dem 09.06.2021 statt. Interessenten können im Sekretariat des Hochbauamtes bei Frau Fein (Tel. 07264/922-450) einen Termin dafür vereinbaren.
„Wir wollen hier ein lebendiges Zentrum schaffen, das den Bürgern Lebensqualität bietet. Wir möchten den alten Ortskern beleben und den Ort architektonisch und ästhetisch aufwerten. Bisher gibt es hier kein richtiges Ortszentrum, wo man sich gut treffen kann. Auch bezüglich der Verkehrssituation überlegen wir uns, was wir verbessern können, unter anderem möchten wir hier auch einen neuen Versuch für Tempo 30 unternehmen. In anderen Ortsteilen, z.B. in Fürfeld zeigt sich, dass Tempo 30 eine enorme Verbesserung für die Anwohner bedeutet. Aber auch die Ortsversorgung ist ein Anliegen, vielleicht ist es möglich im Zuge der Sanierung z.B. einen Bäcker anzusiedeln, oder es ergibt sich die ein oder andere Möglichkeit“, so Frei. Auch in der Wagenbacher Straße gibt es viel Sanierungsbedarf, insbesondere was die Straßenraumgestaltung angeht. Vorschläge für die Gestaltung des Ortskerns will die Stadt dem Gemeinderat vorlegen.
Kurz vor dem Abschluss steht hingegen die Sanierung der Grombacher Straße. Im Rahmen des ELR-Programms wurden seit dem vergangenen Jahr die Fußwege verbreitert, die Kanäle und Wasserleitungen erneuert, Leerrohre für Breitband verlegt und insgesamt die Straßenraumsituation verbessert. Im Herbst soll diese Maßnahme abgeschlossen werden.
„In Obergimpern wird in den nächsten Jahren viel gebaut, das ist zunächst natürlich für die Anwohner weniger schön, aber bringt für die Zukunft eine erhebliche Verbesserung der Lebensqualität mit sich“, ist sich Oberbürgermeister Frei sicher.
 

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Oberbürgermeister Sebastian Frei vor einem vorbildlich sanierten Gebäude in Obergimpern.

 
 
 
 
 
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