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Viel Geld investiert die Stadt Bad Rappenau in ihre Schulen. Kontinuierlich werden die Gebäude saniert und die Ausstattung erneuert und an den aktuellen Stand der Technik und die bildungspolitischen Anforderungen angepasst. Dass dies nicht von heute auf morgen geschehen kann, zumal in einer Flächenstadt mit mehreren Ortsteilen, leuchtet ein. Oft wird in der Öffentlichkeit nur gesehen, was es für Defizite gibt. Was alles schon gemacht und abgearbeitet wurde, und wie viel Geld investiert wurde, wird schnell vergessen und interessiert nicht mehr. Daher möchten wir mit dieser (durchaus langen!) Übersicht einmal zeigen, was schon gemacht wurde, und die Maßnahmen der vergangenen Jahre ins kollektive Gedächtnis zurückholen. Denn die Unterhaltung von öffentlichen Gebäuden ist immer ein Prozess. Und zwar einer ohne ein Ende – mit vielen Beteiligten und vielen unterschiedlichen Interessen. Und wenn man glaubt, man ist am Ende angekommen, fängt man im Prinzip wieder von vorne an.

Aber das nur am Rande, hier geht es ja um die - wie man sagen könnte - „Schulsanierungsoffensive“ in Bad Rappenau. Und da ist das Motto der Stadtverwaltung ganz klar immer „kurze Beine, kurze Wege“. Will heißen, dass es der Wille der Stadtverwaltung und des Gemeinderats ist, die vorhandenen Einrichtungen in den Ortsteilen zu erhalten und nach und nach zu sanieren. Denn – ob es mancher glaubt oder nicht - auch uns ist bewusst, dass einige davon in die Jahre gekommen sind.

Also, was wurde nun schon gemacht, was läuft gerade, und was ist geplant?

  • Vor kurzem abgeschlossen wurde die Sanierung der Grundschule Bonfeld. Insgesamt rund 3,2 Mio. Euro hat die Sanierung gekostet, und das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen. Eine „Vorzeigeschule“, der man das Kernalter nicht ansieht. Es könnte auch ein Neubau sein. Die Außenanlage muss hier noch fertiggestellt werden, dies erfolgt je nach Witterung in der nächsten Zeit.

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Gelungene Sanierung: Ein Klassenzimmer in der Grundschule Bonfeld

  • Die Grundschule Babstadt hat im letzten Jahr einen neuen Sonnenschutz erhalten, aktuell besteht hier kurz- bis mittelfristig kein weiterer Handlungsbedarf im Hinblick auf das Gebäude.
  • Sozusagen in den letzten Zügen befindet sich die Sanierung der Grundschule Grombach. Es wurde insbesondere das Dachgeschoss ausgebaut und ein zweiter Fluchtweg angebaut. Hier wird gerade intensiv an der Fertigstellung gearbeitet. Erschwerend kam hinzu, dass das ca. 100 Jahre alte Gebäude denkmalgeschützt ist. Insgesamt schlug die Sanierung zusammen mit der parallelen Erweiterung der Kernzeit mit rund 1 Mio. Euro zu Buche.

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Bild: Anbau für die Kernzeit bei der Grundschule Grombach (Foto: Alexander Speer)

  • Aktuell laufen Maßnahmen, um die Grundschule Bad Rappenau auf den neuesten Stand zu bringen. Bereits im letzten Jahr wurden die Toiletten im Erdgeschoss für ca. 320.000 Euro saniert. Schon zuvor wurde der Anbau in Modulbauweise erstellt. Im Obergeschoss wurden Lehrer-, Schulleiterzimmer und Sekretariat überarbeitet. Vor kurzem gab es für die noch erforderlichen Brandschutzmaßnahmen einen Landeszuschuss in Höhe von 248.000 Euro, damit wird im Erdgeschoss und im Obergeschoss die brandschutztechnisch erforderliche Abtrennung geschaffen und für das Obergeschoss ein zweiter Fluchtweg in Form einer Stahltreppe angebaut. Dies kostet dann nochmals rund 280.000 Euro. Hinzu kommt das Dach, dieses muss auf den neuesten energetischen Stand gebracht werden (insbesondere der sommerliche Wärmeschutz war bislang ein Problem). Hierfür gibt es allerdings noch keinen belastbaren Kostenrahmen.
  • Für die Grundschulen Fürfeld und Heinsheim gab es bislang nur Bestandsaufnahmen, darauf aufbauend werden Planungen erstellt. Für Fürfeld ist beispielsweise klar, dass hier am Dach etwas geschehen muss, es ist an manchen Stellen undicht und außerdem nicht gedämmt. Belastbare Zahlen gibt es hierfür noch nicht.
  • Die Grundschule Obergimpern „gibt eine größere Geschichte“. Die Planung befindet sich momentan in der Entwurfsphase und muss noch mit den Behörden abgestimmt werden, auch im Hinblick auf eine mögliche Förderung. Ein Baubeginn ist, wenn es gut läuft, frühestens 2022 zu erwarten. Ganz grob sind hierfür 5 Mio. Euro angesetzt, diese Zahl wird sich aber sicherlich in der Detailplanung noch auf die eine oder andere Weise ändern. Auf jeden Fall lässt sie schon jetzt erahnen, dass es eine größere, teure und länger andauernde Sanierung wird.
  • Ein weiteres riesiges Thema, das alle Schulen betrifft, ist der Digitalpakt Schule. Das Paket dazu wurde im letzten Jahr im Gemeinderat beschlossen, die Verwaltung arbeitet derzeit an der Umsetzung. Die bestellten Laptops sind auf Grund von Lieferschwierigkeiten erst teilweise geliefert und verteilt worden. An den Grundschulen ist weitestgehend WLan vorhanden und die notwendige Verkabelung wurde abgeschlossen, auch in Grombach wird dies bald fertiggestellt. In Bad Rappenau sind 600 MBit verfügbar, in Zimmerhof gibt es noch Probleme wegen der schlechten Leitung, in den anderen Grundschulen gibt es zwischen 50 und 200 MBit. Größte Baustelle in diesem Paket ist die Verbundschule, das liegt natürlich an ihrer Größe mit den vielen Gebäudeteilen. Hier werden allein insgesamt 86 WLan Access Points gesetzt, damit die ganze Schule „ausgeleuchtet“ ist (das klassische „mit dem Handy auf dem Tisch stehen und nach einem Signal suchen“ gehört damit der Vergangenheit an). Hierfür läuft momentan die Ausschreibung, die Umsetzung soll, wenn alles gut läuft, in den Pfingst- oder Sommerferien erfolgen. Die Kosten für den Digitalpakt Schule belaufen sich auf ca. 250.000 Euro, und zwar nur für die Infrastruktur ohne Geräte. Für die Grundschulen gibt es IPads, für die Verbundschule Laptops. Und zwar Klassensätze. In einem nächsten Schritt werden alle Schulen in allen Klassenzimmern mit Monitoren ausgestattet. Das sind dann in der Summe mehr als 100 Monitore (Grundschule Bad Rappenau: 16; andere Grundschulen: grundsätzlich je 4, Albert-Schweitzer-Schule: 8, Verbundschule: 51). Hier wird für jeden einzelnen Raum eine eigene Planung benötigt, was wiederum sehr zeitaufwendig ist. Die Kosten belaufen sich je Monitor inklusive Installation auf rund 3.000 Euro, in Summe somit stolze 300.000 Euro. Insgesamt lässt sich sagen, schlägt der Digitalpakt mit rund 1 Mio. Euro zu Buche.

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Bild: Monitor im Fraktionszimmer des Rathauses. Solche Monitore werden auch in jedem Klassenzimmer installiert.

  • In der Verbundschule Bad Rappenau sind in den vergangenen Jahren schon einige Milliönchen verbaut worden, und zwar ungefähr um die 6 Millionen Euro. Hier wurden unter anderem Sekretariat und Lehrerzimmer gemacht, das Schulforum gebaut, sowie vieles in den Brandschutz investiert; während der Corona-Schließung wurde viel „Optisches“ gemacht. Alles genau aufzuzählen würde den Rahmen hier sprengen. Und hier ist noch lange kein Ende in Sicht. Die nächste große Baustelle wird hier wohl die Schulturnhalle werden, diese ist sogar die älteste Sporthalle im ganzen Stadtgebiet. Hierfür laufen erste Planungsgespräche. Da sich hier auch die zentrale Warmwasserverteilung für den ganzen Schulkomplex befindet (der im übrigen genauso alt ist wie die Halle), ist eines aber jetzt schon sicher: Der Betrag, der hier investiert werden muss, wird siebenstellig.

Die Aufzählung ist sicherlich nicht vollständig und nicht abschließend. Ein eigenes Thema mit ähnlichem Umfang ist der Ausbau der Kinderbetreuung und der entsprechenden Einrichtungen. Aber allein wenn man die oben genannten Zahlen mal zusammenrechnet, kommt man auf Beträge, die beindrucken und zeigen, welchen Stellenwert die Stadt ihren Schulen einräumt.

Sie sehen, es wurde schon einiges gemacht, aber es gibt auch noch viel zu tun. Gerade bei den Schulen gilt es, Bedarf und Anforderungen immer im Auge zu behalten – und sich mit den Schulleitungen vor Ort abzustimmen. Und das tun wir gern.

 
 
 
 
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