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Ein Meilenstein in der Bad Rappenauer Stadtgeschichte wurde Mitte Mai 2017 mit einem symbolischen Spatenstich ins Rollen gebracht: Der Baubeginn des „Hotels am Park“ im Kurgebiet, auf das schon jahrzehntelang hingearbeitet wurde. Für das Hotel wird mit einer Bauzeit von rund 2 Jahren gerechnet, die Eröffnung ist für Anfang 2019 geplant. Rund 17 Millionen Euro sind für das Projekt veranschlagt, das von Hotel Bad Rappenau Grundstücks GmbH & Co. KG entwickelt wird, hinter der neben regionalen Investoren der Bauträger Kruck & Partner steht.

Die Heilbronner Firma hat sich in Bad Rappenau in der Vergangenheit bereits einen Namen mit dem Bau des Stadtcarrés gemacht. Als wichtigen Schritt für die Neugestaltung des Kurgebiets bezeichnete Geschäftsführer Joachim Kruck den Baubeginn des Hotels. Nach einer sehr komplexen und intensiven Planungsphase zeigte er sich überzeugt davon, dass das Hotel, genau wie das Stadtcarré, zu einem wichtigen Bestandteil von Bad Rappenau werden wird. „Der Betreiber spricht neben Geschäftsreisenden auch Erholungssuchende und Urlaubsreisende an, das Restaurant wird das gastronomische Angebot bereichern“, zeigte sich Joachim Kruck überzeugt, da es sich auch um ein regional verwurzeltes Projekt handele. Zu den Investoren zählen Hermann Flachsmann, Armin Hartmann, Walter Amos und Rainer Maurer, finanzierende Banken sind die Volksbank Kraichgau und die Volksbank Heilbronn. Beim Bau soll vorwiegend mit regionalen Handwerksbetrieben zusammengearbeitet werden. Mit Blick auf die sensible Lage des Hotels verspricht Joachim Kruck: „Es wird versucht, den Baulärm soweit wie möglich in Grenzen zu halten, ganz vermeiden lassen wird er sich aber leider nicht.“

Oberbürgermeister Hans Heribert Blättgen zeigte sich hocherfreut über diesen „ersten offiziellen sichtbaren Startpunkt für ein Projekt, das schon seit mehr als 10 Jahren in Planung ist, und dessen Historie schon 30 Jahre zurückreicht und bereits meine Amtsvorgänger beschäftigt hat. Ein Hotel steht schon sehr lange auf der Wunschliste, daher freue ich mich sehr, dass heute endlich ein neues Kapitel der Stadtgeschichte beginnt.“ Er sei sicher, dass das Hotel der Stadt guttun werde und eine Bereicherung auch für die Einwohner sein wird. Man habe lange auf einen Betreiber gewartet, daher danke er Familie Dörschel für die schnelle Zusage zu einem Zeitpunkt, als alles noch in der Schwebe war. Dafür konnten die Betreiber aber ihre Vorstellungen bei der Planung mit einfließen lassen.

Betrieben wird das 4-Sterne-Hotel ab Anfang 2019 von Karina und Andreas Dörschel von der Sonnenhotel-Gruppe. Die Familie aus Goslar betreibt bereits 10 Sonnenhotels und Resorts in Deutschland und Österreich, ein weiteres wird im August in Bad Harzburg eröffnet. Das Hotel in Bad Rappenau wird mit 132 Zimmern, davon viele rollstuhlgerecht, ausgestattet sein, die mit einer Größe von bis zu 40 qm großzügig und komfortabel geschnitten sind. Daneben werden flexible Räumlichkeiten für Tagungen und Feste für bis zu 200 Personen angeboten. In der Hochsaison können bis zu 450 Beschäftigte im Hotel arbeiten.

„Bereits bei den Planungen konnten wir schon sehr intensiv mitarbeiten, und es wurde schon damals der Grundstein gelegt, damit es ein besonderes Hotel wird“, so Karina Dörschel. So wird unter anderem die komplette Barrierefreiheit ein Alleinstellungsmerkmal dieses Hotels in der Region sein. Über einen witterungsgeschützten „Bademantelgang“ im ersten Stock wird das Hotel mit dem RappSoDie verbunden, die Gäste können so die gesamte Angebotspalette des RappSoDie bequem mitnutzen. Zudem werde es ein „für ein Hotel sehr großzügiges Restaurant mit offenem Barbereich und Terrasse sowie einer Kaminecke“ geben. „Wir wünschen uns ein offenes Haus, wir wünschen uns Einheimische und Menschen aus der Region im Hotel, denn dann entsteht Kommunikation und Austausch und wir können lernen, wie es hier in der Region läuft“, fasste Karina Dörschel ihre Hoffnungen für die Zukunft zusammen.

Das Hotel wird vom Betreiber „löffelfertig“ übernommen, d.h. das Gebäude einschließlich kompletter Inneneinrichtung – bis hin zum Teelöffel – wird vom Bauherrn zur Verfügung gestellt und vom Pächter übernommen. Der Pachtvertrag wird zunächst auf 15 Jahre abgeschlossen mit einer Option auf eine Verlängerung um fünf Jahre.

Das Erscheinungsbild des neuen Hotels wird auch durch die 1910 errichtete und unter Denkmalschutz stehende Villa Botsch mitgeprägt werden, die in das Gesamtkonzept integriert wird. Für die außergewöhnliche Gestaltung der Fassade zeigt sich das Architekturbüro Schleifenheimer aus Coburg verantwortlich.

Auch auf der anderen Straßenseite wird sich das Erscheinungsbild der Salinenstraße ändern. Hier soll die Rosentrittklinik bald abgerissen und Anfang 2018 das Projekt „Wohnen am Park“ fortgeführt werden. Der erste Bauabschnitt mit 24 Wohneinheiten wurde bereits fertiggestellt.

0731 Hotel Ansicht2016

Geplante Ansicht des neuen Hotels in der Salinenstraße