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Die Süwag-Netztochter Syna GmbH verlegt aktuell in Bad Rappenau und den Stadtteilen Treschklingen und Babstadt moderne Erdkabel. Auf einer Strecke von etwa 8,5 Kilometer verlegt der Netzbetreiber Mittelspannungskabel unter die Erde. Im Gegensatz zu Freileitungen sind Erdkabel wesentlich besser vor Unwettern wie Stürmen, Hagel oder starken Gewittern geschützt. Zeitgleich werden auf der Strecke von Treschklingen nach Babstadt Leerrohre für den späteren Aufbau von intelligenten Netzen mitverlegt.
Ein Großteil der Kabeltrasse wird mittels Kabelpflug ausgeführt. Bei Kreuzungen von Kreis- und Landstraßen und auch der Bahnlinien, kommt zusätzlich ein gesteuertes Horizontalspülbohrverfahren zum Einsatz, mit dessen Hilfe die Verkabelung ohne Beeinträchtigung durchgeführt wird. Die Vorteile beider Methoden sind, dass die Kabel und Rohre ohne größere Verkehrseinschränkungen oder Eingriffe in die Natur verlegt werden. Gerade bei der Kreuzung der Bahnlinie wird ohne Störung des Bahnbetriebs unter den Gleisen verlegt. Zwischen den Gleisen und dem Schutzrohr, in dem sich die 20.000 Volt Stromkabel befinden, liegen zur Sicherheit 5 Meter Erdreich. Während der Arbeiten sind die Gleise ständig unter Beobachtung. „Wir führen vor und nach der Bohrung Messungen durch und beobachten, während unserer Arbeiten die Höhenlage der Gleise“, erklärt der zuständige Syna-Netzplaner Dennis Geier.
Anschließend wird die bisherige Freileitung auf einer Strecke von etwa 5.200 Metern zusammen mit insgesamt 54 Strommasten demontiert. „Mit der Baumaßnahme steigert die Syna die Leistungsfähigkeit und Versorgungssicherheit des Stromnetzes in der Region“, führt Geier weiter aus. Die Gesamtbaumaßnahme inklusive aller Demontagearbeiten soll bis voraussichtlich Ende Oktober abgeschlossen sein. Die Syna bittet um Verständnis für mögliche Behinderungen durch die Baumaßnahmen. Mit der Ausführung der Tiefbauarbeiten wurde die Firma Muthig Leitungsbau GmbH beauftragt. Mit der Maßnahme ebnet die Syna den Weg für die Stromnetze der Zukunft und investiert rund 1.3 Mio. Euro in das Bad Rappenauer Stromnetz.

 
 
 
 
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