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Vergangenen Donnerstag wurde der Vertrag mit der Deutschen GigaNetz GmbH (DGN) zum Anschluss von städtischen Gebäuden an das Glasfasernetz unterzeichnet. Damit sollen neben dem Rathaus und den Schulen auch weitere städtische Liegenschaften wie Kindertagesstätten und Feuerwehrgebäude mit Glasfaseranschluss ausgestattet werden.

„Wir freuen uns, dass die Stadt einen Beitrag leisten kann, um die Quote zu erfüllen. In einem ersten Schritt sollen damit 66 städtische Gebäude an das Glasfasernetz angeschlossen werden, in der Prüfung befinden sich ca. weitere 40 Gebäude, für die ein Anschluss evtl. sinnvoll ist. Wir möchten hier sozusagen als „Booster“ in der letzten Phase fungieren und damit dazu beitragen, dass die Quote erreicht wird“, so Oberbürgermeister Sebastian Frei bei der Vertragsunterzeichnung. „Wir schließen hier quasi den Gemischtwarenladen einer Kommune an, denn wir freuen uns über die gute Infrastruktur, die auch wir benötigen, da beispielsweise im Rathaus das Homeoffice weiter erhalten bleiben wird. Aber auch in den Schulen kommt uns eine verlässliche und gute Glasfaseranbindung entgegen.“

Die Kosten für die Telekommunikationsverträge für die 66 Liegenschaften belaufen sich auf rund 100.000 Euro, dieses beachtliche Auftragsvolumen wurde vom Gemeinderat bereits abgesegnet.

Die deutsche GigaNetz und die Stadt sind optimistisch, dass die erforderliche Quote von 35% für Bad Rappenau erreicht wird. „Die Prüfungsphase läuft noch bis Ende der Woche (KW 17), dann endet die 2-wöchige Widerspruchsphase und wir können sagen, ob die Quote erreicht wurde“, so Martin Herkommer, Regionalleiter Süd der Deutschen GigaNetz GmbH. „Wir danken der Stadt für die Unterstützung; der Vertrag mit der Stadt ist ein Zeichen dafür, dass sie hinter dem Ausbau steht.“

Wichtig für den Ausbau ist laut Martin Herkommer die Parallelität der Maßnahmen hier in der Region und die Vernetzung. Denn die verschiedenen Nachbargemeinden liegen oft näher aneinander als die Ortsteile zum Kernort. „Im Juli 2021 sind wir in der Region gestartet und haben ein ordentliches Tempo vorgelegt. Auch hier in Bad Rappenau war die erste Informationsveranstaltung im Kurhaus sehr gut besucht, das Interesse groß“, betont Herkommer.

Das große Interesse an der Thematik hat man auch im Rathaus gemerkt, insbesondere im Bauverwaltungsamt beim zuständigen Mitarbeiter Armin Steeb gab es viele Anfragen und Rückfragen aus der Bürgerschaft.

Wie geht es jetzt weiter? Dies erklärt Martin Herkommer: „Nach dem Abschluss der Prüfung folgt die Detailplanung, in Absprache mit der Stadt wird ein Standort für die Netzzentrale festgelegt (der sogenannte „Zentrale Pop“), kleinere „Pops“ werden in den Ortsteilen gebaut. Von diesen aus wird dann das Netz sukzessive gebaut und in Betrieb genommen, sobald ein Zweig fertiggestellt ist. In der Regel werden für den Ausbau überregionale Unternehmen durch die Giganetz beauftragt. „Wir haben insbesondere bei größeren Kommunen schon mit türkischen und französischen Bauunternehmen zusammengearbeitet, die sehr viel Erfahrung im Glasfaserausbau mitbringen, denn in Spitzenzeiten können bis zu 10 Bau-Kolonnen parallel im Einsatz sein, teilweise gleichzeitig in verschiedenen Ortsteilen. Es ist eine neue Erfahrung in Deutschland, dass eine Infrastruktur komplett neu aufgebaut wird, sowas gab es in Deutschland seit Jahrzehnten nicht mehr“.

Aber auch im Vorfeld ist man nicht untätig, so wird beispielsweise die Giganetz bei der Sanierung in der Goethestraße Leitungen mitverlegen. „Wir nutzen immer gerne Synergien für unsere Projekte, und erfahrungsgemäß melden sich auch im Nachgang immer noch abwartende Eigentümer, sobald bekannt ist, dass die Glasfaser kommt. Auch wenn die Bagger da sind, kann man noch relativ unkompliziert einen Anschluss bekommen, wenn alles wieder zugemacht ist, wird es schwierig“, weiß Herkommer.

Dass diese Maßnahmen in Bad Rappenau natürlich auch sichtbar sein werden, weiß man auch im Rathaus. So ein neues Netz wird schließlich nicht alle Tage gebaut. Auch deshalb ist eine Mindestquote wichtig, denn je geringer die Akzeptanz einer Maßnahme, desto größer sind nachher die Probleme beim Bau. „Mit der Vertragsunterzeichnung wollen wir zeigen, dass wir als Stadt hinter der Maßnahme stehen. Wir wollen ein Grundrauschen erzeugen und das Zünglein an der Waage sein“, so OB Frei. „Denn wir glauben, dass die technische Zukunft glasfaserbasiert sein wird“.


Wer noch Fragen hat oder sich über das Infrastruktur-Projekt informieren möchte, kann sich beim SpeedPoint in der Bahnhofstraße 13, Vorplatz, von den Glasfaserberater/innen der Deutschen GigaNetz beraten lassen. Öffnungszeiten und weitere Informationen zum geplanten Ausbau in Bad Rappenau finden Sie unter deutsche-giganetz.de/bad-rappenau.

 
 
 
 
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