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Viel Lob gab es bereits für die Aktion „Obst für Alle“ der Stadt Bad Rappenau. Hierfür wurden in den vergangenen Wochen bereits einige städtische Obstbäume mit dem blau-gelben Stadtlogo besprüht, weitere Bäume folgen in den nächsten Wochen noch.

Oberbürgermeister Sebastian Frei freut sich über die Aktion, die in diesem Jahr zum ersten Mal stattfindet. „Immer wieder kamen Fragen aus der Bevölkerung, ob man das Obst pflücken darf, so haben wir uns in diesem Jahr dazu entschieden, diesen neuen Weg zu gehen. Denn viel zu häufig bleibt das Obst einfach liegen und geht kaputt, und das ist doch schade“, so das Stadtoberhaupt.

In den vergangenen Jahren wurden die Obstbäume versteigert, aber das Interesse daran wurde von Jahr zu Jahr geringer, so dass die Früchte vieler städtischer Bäume ungenutzt liegen blieben. Andrea Schön von der Grundstücksverwaltung, die bisher für die Versteigerung der Obstbäume in der Kernstadt verantwortlich war, markiert nun zusammen mit Bauhofmitarbeitern und  Auszubildenden ab Anfang August  die Obstbäume. Mittels einer von den Azubis selbstgebastelten Schablone aus einem alten Kalenderblatt wird mit Spraydosen das Stadtlogo aufgesprüht. „Das ist nicht immer einfach, man benötigt dafür eine einigermaßen ebene Fläche, sonst verläuft die Farbe“, so Schön. „Wir haben uns für die Lösung mit der Farbe entschieden, da dies für uns am praktikabelsten und kostengünstigsten ist. Nach und nach werden jetzt alle in Frage kommenden Bäume markiert. Das sind zwischen 50 und 100 Stück allein in der Kernstadt.“ Markiert werden dabei aber nicht alle Bäume, dies wird jeweils vor Ort entschieden, je nachdem ob überhaupt genügend Früchte auf den Bäumen hängen. Einige Bäume werden auch noch für das Ferienprogramm benötigt.

Die Aktion ist in erster Linie für die Bevölkerung gedacht, beispielsweise für Familien, die die Äpfel für die Herstellung von Apfelsaft oder mal für einen Apfelkuchen verwenden wollen. Eine gewerbliche Verwertung ist nicht erwünscht. Die Ernte geschieht auf eigene Gefahr. Es wird darum gebeten, die Bäume pfleglich zu behandeln – also zum Beispiel sollten keine Äste abgebrochen werden, um an die Früchte zu gelangen. Eine Pflückhilfe mit Verlängerungsstab hilft dabei, das zum Teil hoch hängende Obst sicher zu ernten. Auch eine Leiter hilft weiter.

Ob auch in den Stadtteilen einige Bäume markiert werden oder dort eine Versteigerung stattfindet, entscheiden die Mitarbeiter der BürgerBüros vor Ort. In Obergimpern soll beispielsweise die Versteigerung beibehalten werden, da sich diese dort etabliert hat.

„Wir hoffen, dass viele Menschen die Möglichkeit nutzen, und dieses regionale Obst direkt vor der Haustüre ernten, denn regionaler geht es nicht“ so Oberbürgermeister Frei. Zudem sind die Bäume nicht gespritzt und werden vom Bauhof gepflegt.

Die Aktion „Obst für alle“ umfasst nur Bäume, die im städtischen Eigentum stehen. Möchten private Obstbaumbesitzer ihre Bäume auch für die Allgemeinheit freigeben, können sie hierfür die Streuobstbörse des Landschaftserhaltungsverbands für den Landkreis Heilbronn e.V. nutzen (Tel.: 07131/994-299, Email: LEV@landratsamt-heilbronn.de; https://www.landkreis-heilbronn.de/streuobstboerse.7018.htm).

Markierung Logo Obstbäume 2 klein

Alle Obstbäume mit dem aufgesprühten Stadtlogo dürfen abgeerntet werden.

 
 
 
 
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