Der Biber - ein Tier mit Ausdauer und Geduld.

Am Krebsbach in Obergimpern hat er sich angesiedelt und gestaltet sich eifrig seinen Lebensraum.

Damit der angrenzende Radweg nicht überflutet wird, senkt der Bauhof den Damm in enger Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde auf eine entsprechende Höhe ab.

Danach legt der Biber wieder los um den ursprünglichen Zustand wieder herzustellen.

Und das Spiel geht von vorne los.

 

Bei der Ansiedlung des Bibers, mittlerweile an fast allen Bachläufen im Stadtgebiet, entstehen die verschiedensten Konflikte.

  • Einstau in Brunnen und Schächte der Trinkwasserversorgung
  • Überflutung von Abwasserschächten
  • Überflutung von Auslaufrohren der Regenrückhaltebecken
  • Unterhöhlung von Feldwegen (aktuell zwei Radwege in Fürfeld und Obergimpern)
  • Verstopfung von Drainagen auf landwirtschaftlichen Flächen
  • Überflutung von land- und forstwirtschaftlichen Flächen
  • raß an Feldfrüchten und Gehölzverbiss
  • Gefahr durch umstürzende Bäume in sensiblen Bereichen (Spielplätze, Parkanlagen, Straßen…)

Jede Situation ist individuell und nicht mit anderen vergleichbar. Lösungen werden in enger Abstimmung der Betroffenen mit dem Bibermanagement gesucht.