410.506 Übernachtungen wurden 2025 in Bad Rappenau erfasst. Damit konnte zwar die Rekordmarke von 413.015 Übernachtungen aus dem Jahr 2024 nicht ganz erreicht werden, dennoch ist es ein guter Wert. „Für uns ist das Jahr 2019 - vor der Coronakrise - ein Referenzwert“, berichtet Hauptamtsleiter Wolfgang Franke, „damals hatten wir rund 391.000 Übernachtungen.“

Die meisten Übernachtungen entfallen auf die örtlichen Kliniken – rund 326.000, über die Hälfte davon auf die Kliniken der städtischen Kur- und Klinikverwaltung. Diese Zahl hat sich gegenüber 2024 nochmals um rund 3% leicht gesteigert. „Bei den Kliniken erreichen wir Top-Werte“, so Wolfgang Franke. Sie waren schon in den Vorjahren fast voll ausgelastet, konnten sich aber dennoch leicht steigern.

Rückgänge waren bei den Hotels und Gasthöfen sowie bei den Appartements im Vergleich zum vorangegangenen Rekordjahr zu verzeichnen. So gingen in den Hotels die Zahlen um rund 12 % zurück, insgesamt wurden hier 69.594 Übernachtungen gezählt. Die meisten Gäste übernachten in den beiden großen Hotels: Das „Saline 1822“ im Kurgebiet konnte 2025 rund 33.000 Übernachtungen verbuchen und das „Plaza Best Western“ an der A6 im Stadtteil Bonfeld kam auf gut 25.000 Übernachtungen. Der leichte Rückgang im Hotel „Saline 1822“ dürfte an der benachbarten Hallenbad-Baustelle liegen, so Wolfgang Franke. „Derzeit gibt es keinen direkten Zugang zur RappSoDie-Sauna, dadurch fehlen einige Wellness-Gäste.“

3.168 Übernachtungen wurden auf dem neu gestalteten Wohnmobilstellplatz gezählt, das sind rund 6% weniger als im Vorjahr. Die meisten Übernachtungen wurden im April (418) und Mai (480) gezählt, aber auch im November (145) und Dezember (129), reisten noch Gäste mit dem Wohnmobil an.

Insgesamt steuerten 64.030 Gäste den Kurort im vergangenen Jahr an, 4.300 weniger als im Vorjahr. Mehr als 17.300 Gäste kamen zu einer Behandlung in die Kliniken, die restlichen 46.600 Gäste übernachteten in Hotels, Gasthöfen und Privatzimmern oder auf dem Wohnmobilstellplatz.

Um die guten Zahlen zu erreichen, wird auch einiges getan: Im Frühjahr war man sowohl auf der CMT in Stuttgart als auch auf der „Reisen und Freizeit“ in Saarbrücken mit einem Stand präsent. Auch in Touristikgemeinschaften oder Verbänden wie dem Heilbäderverband ist man aktiv.