Von dem, was einmal die Krebsbachhalle war, steht nur noch ein Betonrohbau. Die alten Anbauten an die Halle sind abgerissen, das übrige Gebäude entkernt. Mittlerweile sieht man aber auch schon Neues: Zwei Keller- bzw. Abstellräume entstehen in dem Hang zum Sportplatz hin. In diesem Bereich soll später der neue, deutlich größere Anbau mit Küche, ausreichend großen Sanitärräumen und Umkleidekabinen für den Sportplatz mit separatem Eingang entstehen. Auch bei Winterwetter wird auf der Baustelle gearbeitet und die Verschalungen für die neue Betonstützmauer zum Sportplatz hin werden eingebaut.
Im Juni 2023 hatte der Gemeinderat den Beschluss zur Generalsanierung der Halle mit Gesamtkosten in Höhe von rund 6,2 Mio. Euro gefasst. „Momentan sind wir gut im Kostenrahmen“, berichtet Hochbauamtsleiter Alexander Speer bei einem Vor-Ort-Termin auf der Baustelle Ende Januar. „Die Ausschreibungsergebnisse für die Abbruch- und Rohbauarbeiten waren gut und die Arbeiten laufen nach Plan.“ Da das Gebäude entkernt wurde, rechnet er auch nicht mit großen Überraschungen im weiteren Bauverlauf.
Feuerschutz, Barrierefreiheit und Klimaschutz sind weitere wichtige Bereiche, in denen die Krebsbachhalle nun auf den aktuellen Stand gebracht werden soll. Geplant ist auch eine zeitnahe Anbindung an das Fernwärmenetz im Zusammenhang mit dem Anschluss der Grundschule Obergimpern, die nach dem Brand eine neue Heizung benötigt – darüber soll der Gemeinderat noch im Februar entscheiden.
Bei der Planung wurden auch die örtlichen Vereine mit einbezogen. „Die Vereine haben sich hier stark eingebracht und ich denke, wir haben gute Kompromisse gefunden“, so Oberbürgermeister Sebastian Frei. Er freut sich, dass auch für die Bauzeit gute Lösungen gefunden wurden. Die Faschingsveranstaltungen des OCV finden beispielsweise im benachbarten Grombach statt: „Die Vereine sind hier sehr pragmatisch.“
Mitte 2027 soll die neue Krebsbachhalle fertig sein. „Momentan sieht es gut aus“, so Hochbauamtsleiter Speer.
Für die Baumaßnahme wurde eine Förderung aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ durch das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen in Höhe von 2,025 Mio. Euro bewilligt. Dank dieser Fördermittel ist die umfangreiche Sanierung in Zeiten klammer Kassen möglich. „Das ist ein großer Schritt für Obergimpern“, ist OB Frei überzeugt.