Vom 01.08. bis 30.09.2026: Viel Zeit war es nicht, die die Mitarbeiter des Hochbauamtes und die ausführenden Baufirmen für die umfassenden Sanierungsarbeiten in der Städtischen Kita im Bornhäusserweg 6 in Fürfeld hatten. „Wir hatten einen Schließtag für den Umzug“, so Olivia Braspenning, die im Hauptamt für die Kindergärten zuständig ist, „da hatten wir eine Notbetreuung eingerichtet, viele Eltern halfen auch beim Umzug mit.“
Während die Kindergartengruppen ins Fürfelder Bürgerhaus ausgelagert waren, wurde im Bornhäusserweg gearbeitet: Im Altbau aus den 1970er Jahren wurden alle Fenster durch neue, dreifach verglaste ersetzt und die Decken sowie Heizkörpernischen gedämmt.
Im gesamten Kindergartenbereich, zu dem auch ein Anbau aus den 1990er Jahren gehört, wurden die Böden ausgetauscht, die Wände saniert und neu gestrichen, wo möglich, wurden Lärmschutzdecken eingebaut und die Beleuchtung erneuert. Auch die Beschattung wurde auf den neusten Stand gebracht. „Im großen Gruppenraum werden wir noch Schallschutzbälle aufhängen“, so Hochbauamtsmitarbeiter Wilhelm Hitsch, der die Maßnahme betreute. Hier konnte man aufgrund der Raumhöhe keine Schallschutzdecken einbauen. 150.000 Euro waren für die Maßnahme im Haushalt eingeplant.
Die Bauzeit wurde auch genutzt, um Netzwerkkabel zu verlegen, denn künftig sollen die Mitarbeiterinnen mit iPads ausgestattet werden. Zusätzlich wurden neue Möbel für die Mitarbeiterinnen angeschafft. Nicht in die Bauarbeiten einbezogen waren die beiden Gruppen im Kleinkindbereich, der erst 2017/18 errichtet wurde.
Selbst die Insolvenz einer Firma brachte den engen Zeitplan nicht durcheinander, eine andere Firma sprang ein. „Hier haben alle Hand in Hand gearbeitet, überhaupt haben alle an einem Strang gezogen“, betonte Hochbauamtsleiter Alexander Speer. Auch Oberbürgermeister Sebastian Frei freute sich über die große Unterstützung vor Ort für die Maßnahme und dankte den Mitarbeiterinnen, den Eltern und dem Ortschaftsrat.
Gleich wenn man das Gebäude betritt, fallen die freundlichen Farben auf: die hellen Decken und die blauen Linoleumböden. Die Farbtöne für die Wände haben die Mitarbeiterinnen ausgewählt, im WC und Waschraum durften die Kinder die Farbe wählen und haben sich für ein helles Blau entschieden. Die neuen Fenster, die neue Dämmung und die neuen Jalousien werden das Gebäude sowohl besser vor Hitze im Sommer als auch vor Kälte im Winter schützen. „Das wird man deutlich spüren“, war Hochbauamtsleiter Speer überzeugt.
„Unsere Einrichtungen sollen auf dem aktuellen Stand sein“, so OB Sebastian Frei, „und hier spricht das Ergebnis für sich, hier können sich Kinder und Mitarbeiterinnen wohlfühlen.“ Einschließlich der Azubis und der Küchenmitarbeiterin hat die Kita Fürfeld 20 Beschäftigte, berichtet Leiterin Gabi Hertlein. Sie betreuen insgesamt 54 Kinder in drei Kindergarten- und zwei Kleinkindgruppen.

Neue Fenster, neue Decken, neue Böden, neue Wände: die Kita Bornhäusserweg in Fürfeld wurde in den letzten Monaten umfassend saniert (Bild: Stadt Bad Rappenau)