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200 Jahre Soleförderung: Sonderführung Bohrhausmagazin

Sonderführungen im Bohrhausmagazin gibt es am 25.06. und am 13.08.2022, Start ist jeweils um 15:00 Uhr am Gradierwerk. Weitere Öffnungstage werden noch rechtzeitig bekanntgegeben.


Im Tal des Salinengartens am Eingang zum Einsiedelwald befindet sich das historische Bohrhausmagazin. Darin befindet sich eine Ausstellung zum Thema Salz & Sole. Eröffnet wurde das Museum im Jahr 2008 im Rahmen der Landesgartenschau, um Besuchern der Schau einen Eindruck zum Thema „Salz und Sole“ zu geben und die Salzgewinnung in Bad Rappenau eindrücklich darzustellen. Das Museumskonzept wurde von einem Arbeitskreis des Heimat- und Museumsvereins Bad Rappenau e.V. erarbeitet, dieser trug auch die Bilder und Gerätschaften zusammen und ergänzte diese durch entsprechendes Anschauungsmaterial. Die Ausstellung ist eine Ergänzung zum Heimatmuseum im Fränkischen Hof, das technische Gerätschaften und Anschauungsmaterial dort zeigt, wo sie zu Zeiten des Salinenbetriebs im Einsatz waren. Erweiternd wird das Salz in seiner Vielseitigkeit und den unterschiedlichen Anwendungsgebieten dargestellt.

Während eines Rundgangs kann sich der Besucher über das Auffinden des Salzes und der Sole in unserem Raum bis hin zum Bau der Saline in Rappenau und zur Gewinnung des Speisalzes und der heutigen Verwendung von aus Sole gewonnenem Salz informieren.

Das Bohrhausmagazin selbst war in einfachem Ständerfachwerk 1929 gebaut worden und dementsprechend waren die Gefache mit Ziegelsteinen ausgemauert. Es diente dazu, Bohrgeräte und Werkzeuge der zwei benachbarten Bohrlöcher, 9 und 10, aufzunehmen. Die Bohrhäuser enthielten neben dem Bohrloch die technischen Einrichtungen zur Soleförderung, wie Tretrad, Schwengel, Bohrbank mit Bohrschere, Balancier, Wellbaum und Teile des Feldgestänges. Im Magazin brachte man Gestänge, Pumpe, Werkbank und Werkzeuge unter. Eine einfache Werkstattausstattung diente dazu, kleinere Reparaturen und Schweißarbeiten direkt vor Ort auszuführen. 

Im Sommer und Herbst 2007 wurde das Dachwerk restauriert. Ziegelsteine wurden neu eingemauert und die Dachabdeckung sowie Regenrinnen und Fallrohre, Estrich und Elektrik grundlegend erneuert.

Vom Bohrhausmagazin blickt man in östlicher Richtung genau auf den Bohrturm, der eigens zur Landesgartenschau 2008 über das Bohrhaus 9 geschoben wurde. Das Symbol auf dem Dach zeigt die beiden gekreuzten Bergmanns-Werkzeuge „Schlägel und Spitzeisen“, die im historischen Bergbau die grundlegenden Instrumente des Bergmanns waren. Überall wo diese Zeichen zu finden sind, bekunden sie eine enge Beziehung zum Bergbau.

Für die Ausstellung wurden Rohre, Gestänge und Meißel aus Beständen anderer Magazine ausgewählt und hertransportiert, Bohrkerne wurden inspiziert und die markantesten vom städtischen Bauhof aus einer Scheune in Fürfeld herbeigeschafft. Am Freitag, dem 25. April 2008 öffnete das Museum zum ersten Mal seine Pforten, an diesem Tag öffnete auch die Landesgartenschau 2008 zum ersten Mal zu einem „Tag der offenen Tür“ für die Besucher.

Überzeugen Sie sich selbst bei einem Besuch im Museum von den einstigen Ausmaßen der Rappenauer Saline und was davon noch übrig ist. Geblieben ist auch die Sole, die noch täglich an die Oberfläche gepumpt wird.


Veranstalter

Heimat- und Museumsverein Bad Rappenau e.V.

Karte

Galerie

Solebohrung-Sommer-Almut-Friedrich.jpg

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